Offiziell: KTM verlängert MotoGP-Vertrag bis 2026

Von Nora Lantschner
MotoGP
KTM ist seit 2017 fixer Bestandteil der MotoGP-Startaufstellung. Soeben bestätigte der österreichische Hersteller, der 2020 die ersten drei GP-Siege in der Königsklasse einfuhr, die Vertragsverlängerung mit Dorna.

Der KTM-Vorstandsvorsitzende Stefan Pierer hatte es im Gespräch mit SPEEDWEEK.com schon im Juli 2019 angekündigt («Es ist fest geplant, fünf weitere Jahre voranzugehen»), nun ist es offiziell: KTM verlängerte den Vertrag mit MotoGP-Promoter Dorna Sports S.L um fünf Jahre, also bis einschließlich 2026.

«Ich bin extrem glücklich, dass wir diesen neuen Fünf-Jahres-Vertrag mit Dorna verlautbaren können. Ich möchte die Gelegenheit nutzen, um Dorna und speziell Carmelo Ezpeleta und seinem gesamten Team zu danken, weil wir zusammen schon vier großartige Jahre hatten und sie ein sehr professioneller Partner in diesem wichtigen Sport sind», betonte KTM-Motorsportdirektor Pit Beirer. «Nach den wenigen Saisonen steht unser Projekt schon auf einer sehr soliden Basis, daher ist es ein positiver Schritt, unser MotoGP-Engagement bis 2026 auszubauen.»

Dorna-CEO Carmelo Ezpeleta stimmte ihm zu: «Wir sind sehr zufrieden mit der Vertragsverlängerung mit KTM, weil sie nicht nur großartige Partner sind, sondern die Plattform der MotoGP-WM auch als Marketing-Tool ausgewählt haben, das sie für ihre Produkte als ideal ansehen. Das ist nicht nur für die WM, sondern für unseren Sport gut. Danke für ihr Engagement. Diese Vertragsverlängerung ist die Draufgabe nach einer monumentalen Saison mit drei GP-Siegen in der MotoGP-Klasse, die ihre Errungenschaften in der fordernsten Klasse des Motorradsports unter Beweis stellen.»

KTM ist der einzige Hersteller, der sich von den Nachwuchsserien (Northern Talent Cup und Red Bull MotoGP Rookies Cup) über alle Klassen bis in die «premier class» engagiert, und hält aktuell bei 110 GP-Siegen in den drei WM-Klassen. Drei davon fuhren die Eigengewächse Brad Binder (Brünn) und Miguel Oliveira (Spielberg-2 und Portimão) 2020 auf der RC16 in der MotoGP-Klasse ein. 

KTM-Vorstand Hubert Trunkenpolz erinnerte bei der Gelegenheit auch an die Anfänge in der höchsten Klasse der Motorrad-WM: «In die MotoGP einzusteigen, war ein großer Schritt in eine große Weltmeisterschaft und wir wussten, dass die Erfolgsaussichten gering schienen, aber an unserer Energie, den Ideen und dem Willen bestand nie ein Zweifel. In nur vier Jahren haben wir uns etabliert und die Orangen in den Ergebnislisten nach vorne gepusht. Wir sind stolz darauf, dass wir nicht nur in der MotoGP sind, sondern uns auf diesem Level auch bemerkbar machen. Gleichzeitig sehen wir auch den Einfluss des Erfolgs in der MotoGP auf das Unternehmen und die Bedeutung der Marke auf globaler Ebene. Wir sind mehr als glücklich, dass wir mit unserer aktuellen Struktur und einigen vielversprechenden Projekten Teil des MotoGP-Fahrerlagers bleiben.»

KTM beliefert mit Tech3 seit 2019 ein zweites Team, auch mit dem französischen Rennstall wird langfristig geplant: Pierer hat mit Teambesitzer Hervé Poncharal – wie berichtet – bereits über einen neuen Vertrag bis Ende 2026 gesprochen. 2021 wird dort neben Iker Lecuona der zweifache MotoGP-Sieger Danilo Petrucci fahren.

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