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Maverick Vinales: «Es ist dieser schmerzvolle Moment»

MotoGP-Ass Maverick Vinales steckt mitten im Anpassungsprozess an die KTM RC16. Es sei vielleicht die bislang größte Herausforderung in seiner Karriere. Sein Ziel für 2025 ist es, vor seinen Markenkollegen zu sein.

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Maverick Vinales tut sich mit der KTM RC16 noch schwer. In den ersten beiden Saison-Events arbeitete er hart daran, sich an das österreichische Bike anzupassen. Bisher gelingt ihm das nur bedingt – einen Lichtblick gab es im Grand Prix in Argentinien, wo er sich von Startplatz 20 auf Position 12 vorarbeiten und in diesem Jahr seine ersten Punkte einfahren konnte.

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Am kommenden Wochenende finden auf dem Circuit of the Americas in Austin die nächsten Rennen statt. An die spektakuläre Strecke hat Vinales sehr gute Erinnerungen – 2024 holte er dort mit der Aprilia zwei Siege. Seinen Triumph feierte er auf dem Podest mit einer Batman-Maske. "Es war ein spezieller Moment. Danach haben mich meine Kinder Batman genannt", erinnerte er sich mit einem Lächeln im Interview mit motogp.com. "Wir hatten vorher mit Aprilia viele Chancen, aber es hat mit dem Sieg nie geklappt. Es war sehr schön, dass wir es dort geschafft haben."

Mit seinem Triumph in Austin konnte der Spanier mit drei unterschiedlichen Herstellern – Suzuki, Yamaha und Aprilia – Siege einfahren. Wann wird es mit dem ersten KTM-Sieg klappen? "Es ist jetzt eine lange Zeit, dass KTM kein Rennen gewinnen konnte. Es wäre schön, aber im Moment sieht es nicht gut aus. Ich möchte mich nicht allzu sehr auf dieses Ziel konzentrieren, denn dann bin ich frustriert", räumte der 30-Jährige ein. "Ich stehe möglicherweise vor meiner größten Herausforderung, aber ich bin bereit dafür. Ich denke, durch meinen damaligen Wechsel von Yamaha zu Aprilia habe ich viel gelernt. Dieses Wissen kann ich jetzt anwenden."

Vinales hat in seiner mittlerweile langen Karriere in der Motorrad-Weltmeisterschaft 26 Siege errungen, zehn davon in der Königsklasse. In der Gesamtwertung war er am Ende der Saison nie schlechter als Zwölfter. Derzeit liegt der Moto3-Weltmeister von 2013 in der WM-Tabelle auf Rang 17.

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"Ich war immer vorne dabei – es ist nicht leicht, mich kämpfen zu sehen. Aber ich weiß, dass es Zeit braucht", grübelte "Top Gun". "In diesem Jahr werde ich am Vertrauen arbeiten, das ist sehr wichtig. Ich bin aber sehr optimistisch und happy. Ich weiß nicht, wie lange es braucht – vielleicht einige Monate oder ein Jahr. Momentan sind wir von den Top-Jungs weit weg. Es ist dieser schmerzvolle Moment, wo du arbeitest und arbeitest und es danach aussieht, dass nichts vorwärts geht. Aber plötzlich hast du es."

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Auch die anderen KTM-Piloten hatten in Thailand und Argentinien zu kämpfen. Als bester RC16-Fahrer liegt Brad Binder nach den ersten beiden Saison-Events in der Gesamtwertung mit 19 Punkten auf Position 7. "Wenn ich mich mit den Jungs vergleiche, welche das gleiche Bike fahren, dann bin ich ziemlich nah dran", weiß Vinales. "Ich kann einige Dinge in den Daten sehen, die ich sehr gut mache. Das ist schön und ich denke, wenn ich zwei, drei kleine Sachen verbessere, dann kann ich einen großen Schritt machen. Es ist eine Frage der Zeit, um alles zusammenzubekommen."

In welchen Bereichen hat er derzeit die größten Probleme? "Ich habe auf der Bremse zu kämpfen, aber das ist eine Frage der Technik – wenn ich das hinbekomme, werde ich schneller sein. Es ist noch zu früh zu sagen, wann ich einen Schritt mache, denn ich bin noch nicht lange bei KTM. Wir werden sehen, wie es in Europa und in Jerez sein wird, wo wir den ersten Test haben."

Welche Ziele hat sich Vinales für 2025 gesteckt? "Das Ziel für dieses Jahr ist es, auf dem Level meiner Markenkollegen oder vor ihnen zu sein. Das wird hart werden, denn sie haben sehr viel Erfahrung und sie sind schnelle Fahrer. Darauf liegen momentan die Prioritäten", meinte er. "Für die Zukunft müssen wir sehen, ob wir uns schnell verbessern können oder wir mehr Zeit benötigen."

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WM-Stand nach 4 von 44 Rennen:

1. M. Marquez, 74 Punkte. 2. A. Marquez 58. 3. Bagnaia 43. 4. Morbidelli 37. 5. Zarco 25. 6. Di Giannantonio 22. 7. Binder 19. 8. Ogura 17. 9. Bezzecchi 14. 10. Acosta 13. 11. Mir 10. 12. Marini 10. 13. Miller 8. 14. Bastianini 7. 15. Quartararo 6. 16. Rins 5. 17. Viñales 4. 18. Aldeguer 3. 19. Oliveira 2. 20. Fernandez 1. 21. Chantra 0. 22. Savadori 0.

Konstrukteurs-WM:

1. Ducati, 74 Punkte. 2. Honda 26. 3. Aprilia 22. 4. KTM 22. 5. Yamaha 13.

Team-WM:

1. Ducati Lenovo Team, 117 Punkte. 2. BK8 Gresini Racing 61. 3. Pertamina Enduro VR46 Racing 59. 4. Red Bull KTM Factory Racing 32. 5. LCR Castrol Honda 25. 6. Honda HRC Castrol Team 20. 7. Trackhouse MotoGP Team 18. 8. Aprilia Racing 14. 9. Red Bull KTM Tech3 11. 10. Monster Energy Yamaha 11. 11. Prima Pramac Yamaha Racing 10.

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3

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138

4

Pedro Acosta

Red Bull KTM Factory Racing

132

5

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Ducati Lenovo Team

108

6

Ai Ogura

Trackhouse MotoGP Team

105

7

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Ducati Lenovo Team

99

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