Das MotoGP-Werksteam von Suzuki hat bisher für 2014 nur die Teilnahme an offiziellen Tests vorgesehen. Doch jetzt steht auch eine Renndebüt zur Diskussion.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Das Suzuki Europe-Team misst sich ab kommenden Dienstag in Sepang mit den Werksteams von Honda, Yamaha und Suzuki. Nur Testfahrer Randy de Puniet wurde aufgeboten; Nobuatsu Aoki wird nicht fahren.
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Teammanager Davide Brivio und de Puniet bemühen sich schon seit mehr als sechs Monaten, die Chefs in Japan zu Renneinsätzen für 2014 zu überreden. So soll erstens de Puniet motiviert werden und zweitens eine genauere Standortbestimmung erzielt werden. Bisher wurde Brivio für die Rennen kein Budget zugesagt. Aber allmählich zeichnet sich bei den Japanern eine Änderung der bisherigen Politik ab. "Randy erkundigt sich pausenlos bei uns, ob und welche Rennen wir 2014 bestreiten können", erzählte Brivio vor der Abreise zum Sepang-Test. "Er könnte bei einem der letzten WM-Rennen in der kommenden Saison teilnehmen. Auf diese Weise würden wir einen ernsthaften Vergleich zur Konkurrenz erhalten. Dann würden wir schwarz auf weiss sehen, auf welchem Niveau sich unser Motorrad nach dieser Testsaison befindet."
Davide Brivio hat sich auch schon überlegt, wo dieses Comeback von Suzuki am ehesten stattfinden könnte. "Motegi wäre eine Möglichkeit. Aber auch Valencia", sagt Brivio. "Durch so eine Rennteilnahme würden wir sehr aufschlussreiche Daten erhalten. Sie könnten als Anhaltspunkt für die Saison 2015 dienen."
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De Puniet hatte 2013 neben seinem Testfahrer-Job bei Suzuki auch einen Vertrag mit dem Power-Electronics-Team von Aspar Martinez auf ART-Aprilia. Für 2014 hat er keinen Fixplatz gefunden, obwohl er in Valencia noch die Aprilia des britischen PBM-Teams getestet hatte.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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