Marc Márquez: Die Faszination Dirt Track

Von Sharleena Wirsing
MotoGP

Marc Márquez hält sich gerne mit Dirt Track fit und hat seine Fähigkeiten in der Offroad-Disziplin bereits auf ein sehr hohes Level gebracht, was sich beim Superprestigio zeigte. Welche Vorteile bietet dieses Training?

Viele MotoGP-Stars halten sich während der Saison, aber vor allem in den Wintermonaten mit Dirt Track fit. Unter ihnen ist auch der vierfache Weltmeister Marc Márquez. Der Spanier gewann im letzten Jahr sogar das «Superprestigio Dirt Track» in Barcelona gegen US-Flat-Track-Star Jared Mees. 2015 unterlag er dem Amerikaner Brad Baker beim selben Event nur knapp.

Beim Dirt Track kommt es den MotoGP-Piloten vor allem auf das kontrollierte Sliden über beide Räder und die allgemeine Fitness an. Zudem besteht beim Dirt Track eine geringere Verletzungsgefahr als beim Motocross mit den Sprüngen, Spurrillen und sonstigen Risikofaktoren, die eine MC-Strecke in sich birgt. Dirt Track ist dem Straßenrennsport außerdem artverwandter, da der Grip viel geringer ist als mit Stollenreifen. Das Gefühl mit einer Dirt Track-Maschine ist ähnlich wie im Nassen mit einer Straßenmaschine, aber mit einem wesentlich breiteren Grenzbereich.

«Alle Aspekte des Dirt Track, kann man auch irgendwie für das Fahren eines MotoGP-Bikes nutzen. Doch am Ende ist ein MotoGP-Bike etwas ganz anderes als eine Dirt Track-Maschine. Beim Dirt Track kann man vor allem die Balance des eigenen Körpers auf dem Bike in Zusammenhang mit dem Gas geben üben. Ein weiterer nützlicher Faktor ist das Gefühl für beide Räder einer Maschine», erklärte Repsol-Honda-Pilot Marc Márquez, warum er gerne Dirt Track trainiert.

Beim Superprestigio zeigte Márquez erneut sein Können. 2015 traten wieder zahlreiche MotoGP- und Superbike-Stars in der Superprestigio-Kategorie an. In der Open-Klasse des «Superprestigio Dirt Track» gingen die Offroad-Profis an den Start. Im Superfinale trafen die besten Piloten der Superprestigio und der Open-Klasse mit ihren 450-ccm-Bikes aufeinander: Marc Márquez, Xavi Vierge, Dani Ribalta, Alex Rins, Brad Baker, Jared Mees, Frederik Lindgren und Masatoshi Ohmori.

Márquez ritt im Superfinale immer wieder Angriffe auf den Führenden Baker, doch der Amerikaner gewann mit 0,130 sec Vorsprung auf den Spanier. Dahinter folgten Jared Mees, Alex Rins, Dani Ribalta, Xavi Vierge, Masatoshi Ohmori und Frederik Lindgren. Damit war Brad Baker der Sieger des dritten «Superprestigio Dirt Track». Für Baker, AMA Flat Track Champion 2013, war es bereits der zweite Sieg bei diesem Event.

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