Red Bull Air Race: eine logistische Herausforderung

Von Andreas Reiners
Air Race
Der Transport ist eine große Herausforderung

Der Transport ist eine große Herausforderung

Die besten Piloten der Welt fliegen beim Red Bull Air Race 2014 um den Titel. Nicht nur die sportliche Herausforderung ist enorm, sondern auch der logistische Aufwand, der hinter dieser WM steckt.

Rund um den Globus kämpfen zwölf Ausnahme-Piloten seit Februar um wertvolle Punkte in der Red Bull Air Race Weltmeisterschaft 2014. Der WM-Titel ist auch für den Österreicher Hannes Arch zum Greifen nah. «Back to the roots» heißt es schließlich beim großen Finale am 25. und 26. Oktober in Spielberg. Die Serie kehrt somit zu seinem Ursprung nach Österreich zurück und krönt eine außergewöhnliche Motorsport-Saison 2014 am Red Bull Ring.

Der Aufwand hinter den Kulissen, der für diesen Wettkampf betrieben wird, ist enorm. Dass die Renn-Flugzeuge an acht Austragungsorten in sieben Ländern in Europa, Nordamerika und Asien dem Rennkalender entsprechend in die Luft gehen können und das umfangreiche Equipment aller Teams sowie für die Infrastruktur rechtzeitig vor Ort ist, dafür sorgt eine straff organisierte Logistik.

Von Abu Dhabi über Kroatien bis Malaysia, Polen,Großbritannien und den USA erlebten in diesem Jahr hunderttausende begeisterte Motorsportfans spektakuläre Wettkämpfe der Red Bull Air Race Weltmeisterschaft.

Die logistischen Anstrengungen bleiben dem Publikum großteils verborgen. Am Donnerstag kamen die ersten Renn-Flugzeuge für das Finale in Österreich aus den USA mit einem Boeing 747 Frachtflugzeug am Grazer Flughafen an, wo sie auch zusammengebaut werden.

Eine zweite Maschine trifft am Freitag in der Steiermark ein. In Spielberg wird bereits am Aufbau der Hangars gearbeitet. «Die nötige Infrastruktur wird bei jedem Saisonstopp neu auf- und abgebaut – vom Grid Stand, dem Race Club, den Hangars über die Lastkräne für die Air Gates bis hin zum elektronischen Equipment und dem Übertragungscenter für die TVProduktion», weiß Richard Perry, der zuständige Motorsport-Manager bei DHL. Es dauert mehrere Tage, bis die komplette Infrastruktur steht.

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