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Mit vier Podestplätzen in der Saison 2017 wurde Alex Lowes bester Yamaha-Pilot. Zwar gelang ihm kein Sieg in der Superbike-WM, dafür war er beim 8h-Rennen von Suzuka siegreich. Für 2018 gibt es eine Kampfansage.
Mit einer konstanten Saison sammelte Alex Lowes 242 Punkte in der Superbike-WM 2017. Bei 26 Starts verzeichnete er fünf Nullrunden und blieb mit Rang 18 in Portimao (Lauf 1) nur einmal außerhalb der Punkteränge. In den restlichen Rennen konnte er 14 Top-5-Plätze einfahren – starke Leistung. Trotz guter Rennen anfangs der Saison brauste Lowes erst zur sechsten Runde, pünktlich zum Heimrennen in Donington Park, aufs Podium. Mit einer fantastischen Aufholjagd vom 19. Platz aus, querte er letztlich als Dritter den Zielstrich.
In den ausstehenden Rennen holte Lowes noch weitere drei Podestplätze: Je einen zweiten Platz in Misano und Magny-Cours und Rang 3 beim abschließenden Rennen in Katar.
Der dritte Platz vor heimischem Publikum, und die Art und Weise wie dieser zustande kam, beflügelte den 27-Jährigen. Der heiß diskutierte und vom Briten häufig angekündigte Sieg blieb in der Saison 2017 allerdings aus. In der Endabrechnung steht WM-Rang 5 zu Buche und damit verbunden die Vertragsverlängerung mit Pata Yamaha für die Superbike-WM 2018.
Lowes wurde 2017 gemeinsam mit seinem Superbike-Teamkollegen Michael van der Mark auserwählt, um für Yamaha das 8-Stunden-Rennen von Suzuka zu bestreiten. Der Dritte im Bunde war der japanische Pilot Katsuyuki Nakasuga. Mit dieser schlagkräftigen Truppe gelang Yamaha tatsächlich der Sieg. Für den Engländer war es der bereits zweite Erfolg in diesem prestigeträchtigen Rennen nach 2016.
In der dritten gemeinsamen Superbike-Saison mit Yamaha soll endlich der erste Sieg her. Bei den November-Tests in Jerez bekräftige Lowes sein Vorhaben, Weltmeister Jonathan Rea (Kawasaki) in der kommenden Saison Paroli zu bieten und ihn zu besiegen. Hoch gesteckte Ziele, in Anbetracht der Dominanz von Kawasaki in den letzten Jahren. Dazu darf Lowes auch nicht mehr so oft von seiner R1 purzeln.
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