Die Intermot in Köln und Eicma in Mailand sind die weltweit wichtigsten Motorradmessen. Wenn die Leistungsschauen stattfinden, wird es keinen Stand von BMW geben.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Obwohl die Intermot in Köln erst Anfang Oktober und die Eicma in Mailand einen Monat später im November stattfinden, traf BMW angesichts der unsicheren Lage hinsichtlich der Coronavirus-Pandemie eine konsequente Entscheidung und erklärte den Verzicht an beiden Motorrad-Leitmessen. Bereits vor wenigen Tagen sagte BMW die beliebten "BMW Motorrad Days" ab, die im Juli in Garmisch-Partenkirchen geplant waren.
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Die bei diesen Messen von BMW geplanten Premieren werden über alternative Plattformen präsentiert. Anzunehmen ist, dass neue Modelle über mehr oder weniger aufwendig gestaltete Internet-Präsentationen vorgestellt werden. Intermot und Eicma wurden von jeher auch häufig dafür benutzt, um kommende Motorsport-Aktivitäten zu präsentieren. BMW hatte auf der Eicma 2019 sein Team für die Superbike-WM 2020 vorgestellt. Wegen der Corona-Pandemie wurden weltweit Großveranstaltungen, auch Messen, abgesagt oder verschoben. Der wirtschaftliche Schaden ist enorm, viele Ausgaben wurden umsonst getätigt. BMW erklärte den Verzicht mit der gegenwärtigen Planungsunsicherheit.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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