Andrew Pitt (Yamaha): «Locatelli macht das prima»

Von Kay Hettich
Superbike-WM
Andrea Pitt (re) zeigt Andrea Locatelli, wo es langgeht

Andrea Pitt (re) zeigt Andrea Locatelli, wo es langgeht

Der zweifache Supersport-Weltmeister Andrew Pitt hilft Andrea Locatelli als Cheftechniker bei seinem Superbike-Debüt. Der Australier ist überzeugt, dass sich der Yamaha-Werkspilot ganz ausgezeichnet schlagen wird.

Andrew Pitt hat in seiner eigenen Karriere mehr erreicht, als die meisten Rennfahrer. Mit Kawasaki (2001) und Honda (2008) gewann der 44-Jährige die Supersport-WM, in der Superbike-WM holte er mit Yamaha in Misano 2006 einen Laufsieg. Nach seinem Rücktritt fungierte der Australier bei mehreren Piloten zunächst als Riding Coach, später übernahm er in die Rolle des Cheftechnikers. Zuletzt arbeitete er im Yamaha-Werksteam Michael van der Mark, nach dessen Wechsel zu BMW betreut er Superbike-Rookie Andrea Locatelli.

Als ehemaliger Supersport-Pilot ist Pitt vielleicht die geeignetste dafür, um den 24-Jährigen auf seine neue Herausforderung vorzubereiten. Der Italiener gewann die Supersport-WM 2020 souverän wie nie ein Pilot vor ihm und wurde von Yamaha direkt ins Werksteam befördert. Pitt ist von der Richtigkeit der Personalie überzeugt.

Nach dem Saisonfinale in Estoril saß Locatelli erstmals auf der R1, beim zweitägigen Jerez-Test am Dienstag und Mittwoch dieser Woche begann die Arbeit richtig. «Eine neue Herausforderung, mein Job ist aber einfach – ich sitze in der Garage, den härteren Teil erledigt Andrea auf der Rennstrecke», sagte Pitt bei WorldSBK. «Er ist an den beiden Testtagen viele Runden gefahren, etwa 160, das ist körperlich eine Hausnummer. Wir haben also wirklich intensiv gearbeitet und ich muss sagen, er hat das prima gemacht.»

Das Team hat sich bereits gut zusammengerauft. «Jeder in der Garage ist zufrieden», versicherte Pitt. «Er selbst hatte mehr von sich erwartet, aber das macht einen starken Rennfahrer und Weltmeister aus. An seiner Leistung gab es nicht auszusetzen. Die Stimmung mit und zu ihm ist von der ganzen Crew bereits gut, mit einem solchen Start können wir sehr zufrieden sein. Dass die neue Saison erst im April beginnen wird, ist gut für uns, denn wir haben mit ihm mehr Zeit für die Vorbereitung. Ich bin vorsichtig optimistisch, dass er am ersten Rennwochenende in einer sehr guten Form sein wird.»

Zeiten Superbike-Test Jerez, 18. November:

1. Jonathan Rea (GB), Kawasaki, 1:38,324 min
2. Toprak Razgatlioglu (TR), Yamaha, 1:38,855
3. Alex Lowes (GB), Kawasaki, 1:38,887
4. Garrett Gerloff (USA), Yamaha, 1:39,172
5. Leon Haslam (GB), Honda, 1:39,852
6. Andrea Locatelli (I), Yamaha, 1:39,878
7. Lucas Mahias (F), Kawasaki, 1:40,195
8. Alvaro Bautista (E), Honda, 1:40,232
9. Kohta Nozane (J), Yamaha, 1:40,670
10. Isaac Vinales (E), Kawasaki, 1:40,893
11. Loris Cresson (B), Kawasaki, 1:43,187

Zeiten Superbike-Test Jerez, 17. November:

1. Garrett Gerloff (USA), Yamaha, 1:39,571 min
2. Jonathan Rea (GB), Kawasaki, 1:39,955
3. Toprak Razgatlioglu (TR), Yamaha, 1:40,055
4. Alex Lowes (GB), Kawasaki, 1:40,116
5. Leon Haslam (GB), Honda, 1:40,294
6. Alvaro Bautista (E), Honda, 1:40,342
7. Andrea Locatelli (I), Yamaha, 1:40,579
8. Lucas Mahias (F), Kawasaki, 1:40,852
9. Isaac Vinales (E), Kawasaki, 1:41,916
10. Kohta Nozane (J), Yamaha, 1:41,946
11. Loris Cresson (B), Kawasaki, 1:44,808

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