Rookie Loris Cresson: Noch kein Kawasaki-Test in 2021

Von Kay Hettich
Superbike-WM
Wird Loris Cresson vor dem Saisonauftakt in Aragon noch mit der neuen Kawasaki testen?

Wird Loris Cresson vor dem Saisonauftakt in Aragon noch mit der neuen Kawasaki testen?

2020 war Loris Cresson ein fleißiger Tester, in diesem Jahr saß der Pedercini-Pilot aber noch nicht auf seiner Kawasaki. Ein Test mit der neuen ZX-10RR vor dem Superbike-Auftakt in Aragón ist noch nicht angesetzt.

Loris Cresson dockte beim Saisonfinale 2020 in Estoril als Ersatz für den verletzten Sandro Cortese bei Pedercini an. Mit der Unterstützung seiner Sponsoren unterschrieb der frühere Supersport-Pilot im Dezember einen Zweijahresvertrag beim italienischen Team.

Als Rookie hätte der 22-Jährige jeden Tag auf dem Motorrad dringend nötig, stattdessen ist Cresson aber einer der Superbike-Piloten mit den wenigsten Kilometern. In diesem Jahr hat der Belgier keinen Test absolviert, auch weil die neue ZX-10RR noch nicht zur Verfügung steht.

«Seit November saß ich auf keinem Superbike», erklärte Cresson gegenüber WorldSBK. «Aufgrund der aktuellen Einschränkungen sind die Dinge schwieriger zu organisieren. Allerdings sind auch Lucas Mahias und Isaac Viñales noch nicht mit der neuesten ZX-10RR gefahren. Ich hoffe, dass ich vor dem Saisonauftakt noch ein paar Testtage absolvieren kann. Es wird knapp, aber es ist möglich.»

Seine Markenkollegen haben in diesem Jahr aber immerhin schon mit dem Vorjahresmotorrad Praxis gesammelt. 

Fünf Testtage hatte der Pedercini-Pilot bereits im letzten Jahr verbraucht.

«Mit der alten Motorrad habe ich jeweils zwei Tage in Jerez und Aragon getestet und dann noch einen in Estoril», zählte Cresson auf. «Das half mir, ein besseres Verständnis für das Superbike und der Elektronik zu bekommen. Seitdem habe ich viel Muskelaufbau betrieben und bin auch viel Motocross gefahren. Im März fuhr ich auch in Belgien mit einem Serienmotorrad, das mir das Team geschickt hatte.»

Cresson ist guter Hoffnung, dass sich sein Motorrad nicht viel von den Werksmotorrädern von Jonathan Rea und Alex Lowes unterscheiden wird.

«Wir haben alle eine ZX-10RR. Mein Team hat eine Partnerschaft mit Nissin, also sind unsere Bremsen anders. Davon abgesehen haben wir identische Material. Der Unterschied mag in den neuesten Entwicklungen liegen, aber das war es.»

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