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Anders als sein Bruder Sam hat sich Alex Lowes konsequent der Superbike-Szene verschrieben. Für den Kawasaki-Piloten gibt es dafür genau drei gute Gründe.
Sam und Alex Lowes sind Zwillinge, beide sind Motorrad-Rennfahrer auf WM-Niveau. Während Sam nach dem Gewinn der Supersport-WM 2013 ins GP-Paddock wechselte, stieg Alex nach dem Gewinn der britischen Superbike-Serie im selben Jahr in die Superbike-WM auf. Seit 2020 ist er Teamkollege von Rekordweltmeister Jonathan Rea im Kawasaki-Werksteam.
Mit seinem Bruder tauschen, würde Alex nicht.
"Natürlich spreche ich häufig mit meinem Bruder darüber, wie es in der Moto2 ist. Sie haben dort an jedem MotoGP-Wochenende nur eine Chance, wir drei", stellt Lowes den Unterschied heraus. "Wenn das Rennen nicht gut ausging, muss man lange warten, um es besser zu machen. Ich mag das Format in der Superbike-WM. Wir können einen Patzer am nächsten Tag ausbügeln oder bestätigen."
So war es beim 31-Jährigen
"Es ist nur ziemlich schwierig auf einer neuen Piste, wenn man am Samstag nach der Superpole direkt ins erste Rennen geht. Mitunter hat man dann aber noch gar nicht so viel Zeit auf dem Motorrad verbracht", ergänzte der aktuelle WM-Neunte. "Davon abgesehen sind die Rennen der schönste Teil des Motorradfahrens. Es ist zwar auch nett, neue Teile zu testen, die Trainings zu fahren oder im Qualifying auf Zeitenjagd zu gehen, aber die Rennen sind für mich das, was wirklich Spaß macht. Je mehr Rennen, desto besser für mich."
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