Aruba.it Ducati: SBK-Titel Ansporn für mehr Erfolge

Von Kay Hettich
Stefano Cecconi (mitte) mit Alvaro Bautista und Michael Rinaldi

Stefano Cecconi (mitte) mit Alvaro Bautista und Michael Rinaldi

Vor acht Jahren übernahm das IT-Unternehmen Aruba.it das Werksteam von Ducati in der Superbike-WM. Der Titelgewinn in der Saison 2022 durch Álvaro Bautista soll nur vorübergehend der Höhepunkt gewesen sein.

«Nur Hauptsponsor zu sein, wäre viel zu einfach», erklärte Aruba-Chef Stefano Cecconi einst gegenüber SPEEDWEEK.com schmunzelnd, weshalb er 2015 das Superbike-WM-Team kaufte. «Für uns ist es nicht genug, unser Engagement lediglich als Marketing-Instrument zu sehen. Deshalb wählten wir eine Meisterschaft und eine Lösung, die es uns erlaubt, fest eingebunden zu sein.»

Aruba und Ducati haben ihre Zusammenarbeit vorzeitig bis Ende 2024 verlängert, dann ist zehnjähriges Jubiläum. Ducati stellt die Motorräder und Teile des technischen Personals, Feel Racing kümmert sich um die Logistik und stellt ebenfalls Mechaniker. Und Aruba steht als Eigentümer über allem.

Mit dem Gewinn der Fahrer-, Team- und Herstellerwertung der Superbike-WM 2022 hat der anfangs belächelte Cecconi alles erreicht, was man erreichen kann. «Wir haben in den vergangenen Jahren hart gearbeitet, um diese Ergebnisse zu erreichen. Der Titelgewinn ist für uns jedoch kein Ziel, sondern eher ein zusätzlicher Ansporn, uns weiterzuentwickeln und unsere Professionalität und unser Engagement zu steigern. Deshalb werden wir wieder mit der Gewissheit von Álvaro, dem Willen von Michael, der Leistung der Ducati Panigale V4 R und dem unschätzbaren menschlichen Wert des gesamten Teams starten.»

Aber Cecconi weiß: In der Superbike-WM 2023 ist Aruba.it Ducati der Gejagte – eine für ihn neue Situation. «Wir werden als das Team gelten, das es zu schlagen gilt», grübelt der Unternehmer. «Das bedeutet Verantwortung, Konzentration, Entschlossenheit, aber auch Stolz, Gemeinschaft und den Willen, die errungene Position zu verteidigen. Auf diesem Weg dürfen wir nie den Glauben an unsere Fähigkeiten verlieren, auch wenn die Ergebnisse nicht so sind, wie wir sie uns erhoffen.»

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