Honda: Vierge 8h-Sieger, Lecuona Silverstone-Letzter

Von Kay Hettich
Spätestens in Magny-Cours sind die Honda-Piloten Iker Lecuona und Xavi Vierge wieder zeitgleich auf der Strecke

Spätestens in Magny-Cours sind die Honda-Piloten Iker Lecuona und Xavi Vierge wieder zeitgleich auf der Strecke

Während sein Honda-Teamkollege Xavi Vierge beim Suzuka 8h den Sieg feierte, kam Iker Lecuona beim Silverstone-GP als Ersatz für den verletzten Alex Rins unter die Räder.

Honda macht in Superbike-WM und MotoGP schwere Zeiten durch. Zwischen beiden Welten hin und her pendelt derzeit Werkspilot Iker Lecuona. In Jerez und Assen vertrat der 23-Jährige im Repsol Honda-Star Marc Márquez, am vergangenen Wochenende in Silverstone im LCR-Team Alex Rins.

Die Schwierigkeiten, die Honda in der Superbike-WM hat, müssen Lecuona nach seinen Ausflügen in die MotoGP winzig vorkommen. Während die Top-10 mit der CBR1000RR-R vergleichsweise einfach zu erreichen sind, fuhr er mit der RC213V in den bisher sechs Rennen keinen einzigen WM-Punkt ein. In Silverstone wurde Lecuona im Sprint und im Hauptrennen sogar jeweils Letzter. «Ich konnte nichts machen. Wir sind mit dem weichen Regenreifen losgefahren, nach der zweiten Runde war der Reifen zerstört», erklärte Lecuona. «Es waren auch nur fünf Runden auf feuchter Piste, in den letzten beiden Runden war ich wirklich langsam. Ich habe mich am Beginn aber gut gefühlt. Bevor es angefangen hat zu regnen, konnte ich mit Taka mithalten. Ich bin daher recht happy.»

Lecuona war ursprünglich im Suzuka-Werksteam der Honda Racing Corporation vorgesehen. Der Spanier verfolgte aus der Ferne, wie sich sein Superbike-Teamkollege Xavi Vierge in die Siegerliste einschrieb. «Ich habe mich auf Silverstone fokussiert, habe aber ein wenig auch das Geschehen in Suzuka beobachtet und mit meinem Teamkollegen Kontakt gehalten», sagte Lecuona, der vor einem Jahr zur Siegermannschaft gehörte. «Am Ende arbeite ich für HRC und sie haben meine Hilfe hier in Silverstone gebraucht. Ich mache meinen Job! Wenn sie mir sagen, ich soll wieder einmal das 8-Stunden-Rennen fahren, ist das in Ordnung. Wenn ich MotoGP fahren soll, ist es auch okay und ich bin happy. Für mich sind beide Optionen okay.»

Während sich die Superbike-WM bis Magny-Cours am 8. September in der Sommerpause befindet, könnte Lecuona schon in zehn Tagen auf dem Red Bull Ring erneut in der MotoGP zum Einsatz kommen. «Wir werden sehen, was LCR und HRC für mich planen und ob sie mich für Österreich holen – sonst habe ich Ferien», meinte der Spanier. «Wenn ich dort dabei bin, dann hoffe ich, dass wir etwas konstanteres Wetter haben. Ich mag den Sommer in Großbritannien nicht, ich muss es leider so sagen.»

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Happy Birthday, Marc Márquez!

Werner Jessner
Mit 31 Jahren startet der achtfache Weltmeister in den Herbst seiner Karriere. Möge er uns noch lange erhalten bleiben. Die MotoGP wäre sehr viel ärmer ohne ihn.
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