Danilo Petrucci (3./Ducati): Erste SBK-Führungsrunden
Obwohl Danilo Petrucci noch nicht vollständig gesund ist, zeigt der Ducati-Pilot in Portimão eine großartige Performance und musste sich im ersten Superbike-Lauf nur Toprak Razgatlioglu und Álvaro Bautista beugen.
Körperlich nähert sich der Barni Ducati-Pilot wieder seiner Normalform, was seine Bestzeit am Freitag in Portimão verdeutlichte. Dass er von Startplatz 4 im ersten Lauf aber auch über die lange Distanz um den Sieg kämpfte, war beeindruckend. Als Dritter fehlten Petrucci 1,450 sec auf Sieger Toprak Razgatlioglu (BMW), auf den zweitplatzierten Weltmeister Alvaro Bautista (Ducati) nur 0,670 sec.
"Ich bin sehr zufrieden, denn das Podium war unser Ziel", versicherte der Dakar-Etappensieger in kleiner Journalistenrunde. "Außerdem habe ich erstmals ein Superbike-Rennen angeführt. Ich habe alles gegeben, aber mir war klar, dass ich Toprak nicht davonfahren werde. Vor den Jungs hinter mir hatte ich großen Respekt. Deshalb wollte ich unbedingt vorn bleiben, um es Toprak schwerer zu machen – aber es reichte nicht. Gegen Rennende habe ich selbst Schwierigkeiten mit der Front. Dann wurde ich von Álvaro überholt, der noch eine hohe Pace fuhr. In den letzten beiden Runden waren wir wahrscheinlich sogar etwas schneller als Toprak, aber er hat derzeit etwas Besonderes. Aber ich bin zufrieden – ich habe in diesem Jahr einiges durchgemacht, umso glücklicher bin ich mit diesem Tag.
Was fehlte im Kampf gegen Bautista? "Nichts Körperliches. Ich hatte zwar von Beginn an so meine Probleme, aber ich fuhr meine Pace und habe das Bike nicht ausgequetscht. Aber in der zweiten Rennhälfte ließ die Traktion nach und das machte mir das Leben in den Kurven schwer", schilderte Petrucci. "Sobald ich die Bremse löste, ließ sich das Bike schlecht einlenken und das Vorderrad drohte einzuklappen. Das machte mir das Leben schwer und ich musste die Pace herausnehmen. Immerhin kämpfte ich bis zum Ende gegen zwei Weltmeister und damit kann ich zufrieden sein. Die beiden sind zwei der talentiertesten Gegner, auf die ich in meiner Karriere getroffen bin."
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