Danilo Petrucci (3./Ducati): «Es war wie Eis»
Magny-Cours ist unter Superbike-Piloten berüchtigt, denn der Asphalt bietet im Nassen kaum Grip. Der erste Lauf lieferte mit 14 Stürzen den Beweis dafür. Danilo Petrucci (Ducati) kam durch und fuhr aufs Podium.
14 Stürze und nur zwölf Piloten schafften es im ersten Superbike-Lauf auf dem Circuit de Nevers Magny-Cours ins Ziel – es war mehr ein Kampf ums Überleben als um den Sieg. Für Danilo Petrucci zahlte es sich aus, dass er das Risiko herunterschraubte und ohne Sturz durchkam – Platz 3.
"Das Rennen kam mir wie eine Ewigkeit vor – als wären wir bis nach Paris gefahren, unglaublich lang", stöhnte der Barni Ducati-Pilot. "Im dritten Training fuhr ich nur wenige Runden im Nassen und war gestürzt – entsprechend hatte ich nicht das beste Gefühl. Im Rennen lief es nicht besser und ich sagte mir, dass ich das Bike nur irgendwie aufrecht halten und ins Ziel bringen muss. Ich freue mich über das Podium für mich und auch das Team, hoffe aber auf besseres Wetter am Sonntag."
Seit Most hat Petrucci einen starken Lauf und erreichte im Ziel immer die Top-5. In vier der sieben Rennen stand der beliebte Italiener auf dem Podium. In der Gesamtwertung hat der 33-Jährige zu Andrea Locatelli (Yamaha) aufgeschlossen und belegt den fünften Rang.
"Zu Beginn und am Ende stand viel Wasser auf der Strecke. Der Asphalt ist hier durch die vielen Autorennen stark beansprucht und sehr rutschig. Es war wie Eis", erklärte Petrucci die Schwierigkeiten in Magny-Cours. "Ich habe schon mitten auf der Piste und viel früher gebremst, aber es war dennoch heikel und auch, wenn man ans Gas ging. Am Ende habe ich versucht, nicht zu viel zu versuchen, denn man bezahlt für jeden Fehler schnell einen hohen Preis."
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