Kevin Aegerter: Auf dem Gehweg von Roller überfahren
Der Urlaub in Thailand endete für Kevin Aegerter im Krankenhaus. Der Bruder und Manager von Superbike-WM-Pilot Dominique erlitt bei einem Unfall eine schwere und langwierige Knieverletzung.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Der Unfall geschah bereits am 17. Januar in Pattaya am Golf von Thailand. "Ich war auf dem Weg zum Einkaufen, lief auf dem Gehweg und ein Thailänder ist mir mit dem Roller von hinten ins linke Bein gefahren", erzählte Kevin Aegerter am Donnerstag beim Treffen mit SPEEDWEEK.com. "Bei denen ist das mit den Straßenregeln anders…" Kevin sah das Unglück nicht kommen, im linken Knie wurden beide Kreuzbänder, der Meniskus und der Knorpel beschädigt. Die Kreuzbänder wurden genäht, der Meniskus angenäht und der Knorpel muss natürlich heilen.
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Aegerter war zehn Tage in Pattaya im Krankenhaus, verbrachte die folgenden fünf in seiner Unterkunft im Rollstuhl und flog am 12. Februar zurück in die Schweiz – am 17. Februar wurde der 36-Jährige operiert. "Ich war bei Dr. Stefan Joss im Salem Spital in Bern, er hat auch Domis Operation gemacht", schilderte Kevin. "Dort haben wir eine super Versorgung und einen Arzt vom Fach." Zu den ersten beiden Events der Superbike-WM in Australien und Portugal konnte Kevin seinen Bruder nicht begleiten, in Assen an diesem Wochenende ist er als Besucher vor Ort. Donnerstagmorgen um 7.55 Uhr flog er mit einer Maschine von Helvetic Airways von Zürich nach Amsterdam und ließ sich von dort die gut zwei Stunden zum TT-Circuit chauffieren.
Das Bein darf er inzwischen wieder voll belasten, bis er ohne Einschränkung normal laufen kann, wird aber noch eine Weile dauern. "Mitte Mai habe ich die nächste Untersuchung beim Arzt, bis dahin sollte ich wieder einigermaßen beieinander sein", meinte der Rohrbacher. "Fußballprofi werde ich sicher keiner mehr."
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