Superbike-WM 2025 in Most: Wildcards und Vertreter

Das Meeting in Most ist perfekt für Superbike-Fans aus Deutschland
Das Autodrom Most hat sich schnell im Kalender der Superbike-WM etabliert, und die am Anfang teilweise vorhandene Kritik ist verstummt. Die Verantwortlichen unternehmen viel und verbessern die Rennstrecke stetig. Zum fünften Mal gastiert die seriennahe Weltmeisterschaft in diesem Jahr auf der Rennstrecke unweit der deutschen Grenze. Entsprechend viele Fans aus dem benachbarten Sachsen und Bayern werden erwartet.
Auf der Rennstrecke sind deutschsprachige Piloten jedoch rar. In der Superbike-WM ist es einzig der Schweizer Dominique Aegerter – einen Wildcard-Piloten gibt es in der Top-Kategorie erwartungsgemäß nicht.
In der Supersport-Klasse freuen sich die bayerischen Ducati-Piloten Marcel Schrötter und Philipp Öttl auf Unterstützung von den Rängen. Gaststarter gibt es mit Filip Feigl und Jonas Kocourek nur aus Tschechien. Wie vor einem Jahr tritt Feigl für das deutsche Triumph-Team von Andreas Köder an. Bei seinem Gaststart 2024 erreichte der 20-Jährige die Plätze 21 und 20. Für den Brünner Ducati-Piloten Kocourek ist das Paddock der seriennahen Weltmeisterschaft ebenfalls nicht ganz neu. Der 18-Jährige war 2021 mit Accolade Smrz bei den 300er-Meetings in Jerez und Portimão dabei.
Als Ersatz ist mit Jakob Rosenthaler in Tschechien zumindest ein Teilnehmer aus Österreich in der Nachwuchsserie am Start. SPEEDWEEK.com-Leser wissen bereits seit 1. Mai, dass der 19-Jährige den verletzten Freudenberg-KTM-Piloten Phillip Tonn vertreten wird. Für Rosenthaler ist es das Debüt in der serienbasierten Weltmeisterschaft. Im zweiten Jahr in Folge versucht sich Daniel Turecek mit einer Wildcard an der Supersport-WM 300. Der 20-jährige Tscheche pilotiert im Team Rohac & Fejta Motoracing eine Kawasaki.