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Yamaha auf Geraden ein Opfer von Ducati: Albert Arenas’ «Siegerblut kocht»
Remy Gardner war beim Meeting der Superbike-WM 2025 in Cremona der erfolgreichste Yamaha-Pilot. Der Aufwärtstrend des Australiers kommt hinsichtlich der anstehenden Vertragsverhandlungen zum richtigen Zeitpunkt.
Nach seinem ersten Podestplatz in diesem Jahr, eingefahren mit Platz 3 im zweiten Lauf in Assen, lieferte Remy Gardner auch auf dem Cremona Circuit eine solide Performance ab. Nicht etwa Werkspilot Andrea Locatelli sorgte für das beste Finish, sondern der Australier mit Platz 6 im ersten Lauf. Und als Zehnter im zweiten Hauptrennen holte der Moto2-Weltmeister von 2021 auch insgesamt die meisten WM-Punkte – 16 im Vergleich zu 11 beim Italiener.
Am Samstag kreuzte Gardner nur 0,9 sec hinter dem viertplatzierten Andrea Iannone (Ducati) die Ziellinie. "Natürlich wollen wir mehr, aber wir müssen das Positive mitnehmen", bedauerte der Yamaha-Pilot. "Die Superpole war extrem knapp, insofern war Startplatz 7 okay. Im ersten Rennen habe ich alles gegeben. Als ich auf Platz 4 lag, versuchte ich, einen Vorsprung herauszufahren. Wenn das Motorrad zu Beginn Grip hat, können wir konkurrenzfähig sein. Das müssen wir ausnutzen, denn wenn der Grip schlechter wird, wird es schwieriger. Sechster war ein ordentliches Ergebnis, aber wir wollen mehr."
Als Zehnter im Sprintrennen ging es für Gardner im zweiten Lauf in der Startaufstellung um drei Positionen nach hinten, was das Rennen schwieriger gestaltete. "Im Superpole-Race hatte ich einen fantastischen Start, geriet aber mit einem anderen Fahrer zusammen und verlor einige Plätze. Mein Tempo war ordentlich, reichte aber nicht für die Top-9, sodass ich Rennen 2 von Platz zehn aus starten musste. Von dort aus war der Start nicht ideal, aber ich konnte trotzdem ein starkes, konstantes Tempo halten", schilderte der Australier. "Wir werden weiter an uns arbeiten, um uns zu verbessern und diesen Schwung hoffentlich in die nächste Runde in Most mitzunehmen – einer Strecke, auf der ich in der Vergangenheit stark war."
Yamaha-Rennchef Niccolo Canepa fiel der Aufwärtstrend von Gardner auf. "Nach dem positiven Wochenende in Assen musste er seinen Fortschritt bestätigen, und ich denke, das hat er getan", lobte der Italiener. "Er fuhr drei solide Rennen, hatte nicht viele Fehler und war in der Superpole und im ersten Rennen Yamaha-Sieger – und das auf einer Strecke, auf der er im letzten Jahr große Probleme hatte. Die Verbesserung ist deutlich zu erkennen, und er macht einen guten Job."
Gardner belegt in der Gesamtwertung mit 49 Punkten aktuell nur Platz 12, sein Rückstand auf Michael van der Mark (BMW) auf dem neunten WM-Rang beträgt aber nur fünf Punkte.
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