Jonsson gewann letztes grosses Rennen

Von Tomasz Gaworek
Speedway
Togliatti-Sieger Andreas Jonsson

Togliatti-Sieger Andreas Jonsson

Andreas Jonsson bekam das grösste Stück vom Kuchen des 40.000-Euro-Preisgeldtopfs beim gut besetzten Anatolij-Stepanow-Memorial in Togliatti.

Das im GP-System ausgetragene Rennen fand in Erinnerung an den im Frühjahr verstorbenen Vereinspräsidenten von Mega Lada Togliatti statt. Er wurde durch zwei unbekannte Täter angegriffen - im Krankenhaus erlag er später den Folgen des dabei erlittenen Schädeltraumas.

 
Emil Sayfutdinov war der Mann der Vorläufe. Vor heimischem Publikum beherrschte er das Feld und gewann alle seine Läufe. Mit einem zweiten Platz im Semifinale, hinter dem US-Amerikaner [*Person Greg Hancock*], kam der 19-jährige Bronzemedaillengewinner ins Finale. Dort unterlag er dem schwedischen Meister und WM-Fünften [*Person Andreas Jonsson*] und wurde vor [*Person Nicki Pedersen*] und Hancock Zweiter des mit sechs GP-Fahrern gespickten Felds. Das Rennen sollte den Zuschauern einen Vorgeschmack geben, auf das was sich die Organisatoren wünschen: In naher Zukunft den Speedway-Grand-Prix von Russland austragen zu können.

Martin Smolinski kam als einziger Deutscher im Feld auf insgesamt sechs Punkte und landete damit auf dem 11. Platz. In seinem zweiten Lauf sah er als Erster die Zielflagge und besiegte dabei den dreifachen Speedway-Weltmeister und späteren Drittplatzierten Nicki Pedersen. Auch in seinem letzten Lauf hinterliess er ein Achtungszeichen und liess den neuen GP-Fahrer Magnus Zetterström sowie den aus der Grand-Prix-Serie ausscheidenden Australier Leigh Adams hinter sich.

Pedersen dem Rennen: «Es war ein tolles Saisonende. Ein erster Platz wäre drin gewesen. Dazu hätte ich aber das Halbfinale gewinnen müssen, um dann im Finale einen besseren Startplatz wählen zu können. Aber alles in allem war es ein toller Abend, eine gelungene Veranstaltung in einem schönen Stadion. Ich hoffe, dass hier irgendwann ein Grand Prix veranstaltet wird. Es waren mehr als 10.000 Zuschauer vor Ort, was gezeigt hat, dass der Sport in Russland sehr populär ist.»

Resultate:

1. Andreas Jonsson (S) (3,1,2,3,3) 12+3+6 = 21 Punkte
2. Emil Saifutdinow (RUS) (3,3,3,3,3) 15+2+4 = 21
3. Nicki Pedersen (DK) (3,2,3,1,2) 11+2+2 = 15
4. Greg Hancock (USA) (2,2,3,2,1) 9+3+0 = 12
5. Renat Gafurow (RUS) (3,3,0,3,1) 10+1= 11
6. Rune Holta (PL) (1,3,3,3,0) 10+1 = 11
7. Sergiej Darkin (RUS) (2,2,1,2,2) 9+0 = 9
8. Roman Povazhny (RUS) (0,1,2,2,3) 8+D = 8
9. Denis Gizatullin (RUS) (2,0,1,1,3) 7
10. Dave Watt (AUS) (2,2,0,2,A) 6
11. Martin Smolinski (D) (0,3,1,0,2) 6
12. Danil Iwanow (RUS) (1,0,0,1,2) 4
13. Leigh Adams (AUS) (0,1,2,1,0) 4
14. Magnus Zetterström (S) (A,1,2,0,1) 4
15. Siemen Wlasow (RUS) (1,1,0,A,1) 3
16. Andriej Karpow (UA) (1) 1
17. Oleg Biezczastnow (RUS) (0,1,0,0) 1

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