Güstrow: Deutsches Team punktgleich mit Rang 3!

Von Jan Sievers
Speedway Best Pairs

Russland hat das Speedway-Best-Pairs-Rennen in Güstrow gewonnen. Deutschland fuhr sensationell, war punktgleich mit den Polen, verpasste das Podium jedoch wegen der Regelauslegung.

Mehr als 6000 Zuschauer harrten im teilweise strömenden Regen im Güstrower Speedway-Stadion bis zum Schluss aus und erlebten die besten Fahrer der Welt beim zweiten von drei Läufen zur Speedway-Best-Pairs-Serie.

Das russische Team konnte auch ohne den verletzten Europameister Emil Sayfutdinov überzeugen und holte ungefährdet den Sieg. Die beiden Laguta-Brüder brillierten mit perfektem Paarfahren. Wegen des Regens wurde auf das Race-off und den Endlauf verzichtet und nach 21 Vorläufen gewertet.

Die beste Ausgangslage die Serie zu gewinnen hat Auftaktsieger Dänemark. In Güstrow wurde das Team um Nicki Pedersen Zweiter und führt die Gesamtwertung mit 18 Punkten an.

Die Sensation des Tages war das deutsche Team. Auf heimischem Boden bewies Kai Huckenbeck, dass Deutschland sich vor der Weltelite nicht zu verstecken braucht. Der Deutsche Meister zeigte die kämpferischste Leistung und konnte in allen Läufen für Deutschland punkten.

Nachdem Martin Smolinski in den ersten beiden Läufen nicht wie erwartet aufgeigen konnte, wechselte ihn Teammanager Bernd Sagert durch Tobias Busch aus. «Buscher» bildete mit Huckenbeck ein perfektes Paar. Sehenswert war der Doppelsieg gegen Australien und auch das Duell gegen die USA war ein Augenschmaus, als Busch sich an die Spitze vorkämpfte und Huckenbeck Weltmeister Greg Hancock in die Schranken weisen konnte.

Am Ende war Deutschland mit 19 Punkten gleichauf mit den Polen, da die Majorität der besseren Plätze zu Gunsten der Polen ausging, wurden sie als Dritter gewertet und durften als Letzter mit aufs Siegerfoto.

Enttäuschend war die Leistung der Australier. Ex-Weltmeister Chris Holder konnte nie richtig Fuß fassen. Mit Troy Batchelor und Jason Doyle blieben die beiden weiteren australischen GP-Fahrer zu Hause. Youngster Dakota North war bester Fahrer der Kängurus, für sie war in Güstrow aber kein Blumentopf zu gewinnen.



Am 9. Mai findet in Esbjerg das letzte Rennen der Serie statt. Deutschland hat nach der Leistung in Güstrow beste Chancen, erneut mit einer Wildcard mit dabei zu sein.

Ergebnisse Speedway Best Pairs Güstrow/D:

1. Russland 24 Punkte

Grigorj Laguta 9+4

Artem Laguta 15+1

Sergej Logachev N



2. Dänemark 21

Nicki Pedersen 5+1

Niels-Kristian Iversen 15+1

Mikkel Bech 1+1



3. Polen 19

Jaroslaw Hampel 3+1

Piotr Pawlicki 13+1

Bartosz Zmarzlik 3+1



4. Deutschland 19

Kai Huckenbeck 11+1

Martin Smolinski 1+1

Tobias Busch 7+1



5. Schweden 17

Andreas Jonsson 13

Thomas H. Jonasson 4+1

Peter Ljung 0



6. Australien 15

Chris Holder 6

Dakota North 9+1
Rohan Tungate 0



7. USA 11

Greg Hancock 8

Gino Manzares 3+1




Stand nach 2 von 3 Rennen:


1. Dänemark 18 Punkte

2. Russland und Polen, 14

4. Australien 8

5. Schweden 6

6. Deutschland 4

7. USA 3

8. Lettland 1

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