Porsche stellt neuen 718 Cayman GT4 RS Clubsport vor

Von Oliver Müller
Der Porsche 718 Cayman GT4 RS Clubsport bei Testfahrten

Der Porsche 718 Cayman GT4 RS Clubsport bei Testfahrten

Der neue Rennwagen für die GT4-Klasse verfügt über mehr Leistung und ist zudem auch nachhaltiger als der Vorgänger. Auch an der Aerodynamik und dem Fahrwerk wurde beim Porsche 718 Cayman GT4 RS Clubsport gearbeitet.

Neuer Rennwagen aus dem Hause Porsche für die internationale GT4-Kategorie: Der Hersteller aus Schwaben hat den 718 Cayman GT4 RS Clubsport vorgestellt. Der neue Rennwagen wird von einem Sechszylinder-Boxermotor mit vier Litern Hubraum angetrieben und leistet (abhängig von der Balance of Performance - BoP) 500 PS. Das sind 75 PS mehr als bei Vorgänger. Der im neuen GT4-Rennwagen Verwendung findende Motor entstammt dem 911 GT3 Cup.

Je nach Strecke soll der 718 Cayman GT4 RS Clubsport die Rundenzeiten des bisherigen Modells um gut zwei Prozent unterbieten. «Wir haben bei der starken Weiterentwicklung des Clubsport-Modells die Erfahrungen und die Kundenwünsche aus den letzten Jahren einfließen lassen», erklärt Michael Dreiser, Leiter Vertrieb bei Porsche Motorsport. «Die gesteigerte Rundenzeit-Performance in Kombination mit der nochmals verbesserten Fahrbarkeit bietet unseren Kunden für den weltweiten Einsatz in den GT4-Wettbewerben in den nächsten Jahren ein wettbewerbsfähiges Produkt.»

Neben dem Motor gibt es auch bei der Kraftübertagung eine Neuerung. Das serienmäßige Porsche Doppelkupplungsgetriebe benutzt nun alle sieben anstatt nur sechs Vorwärtsgänge. Die Gänge sind zudem kürzer übersetzt als beim Vorgängermodell. Auch am Fahrwerk wurde gearbeitet. Eine neue Dämpfertechnologie soll das Ansprechverhalten optimieren und eine verbesserte Aufbaukontrolle erreichen. Fahrzeughöhe, Sturz und Spur lassen sich anpassen. Zusätzlich stehen jeweils drei verschiedene Federraten für die Vorder- und Hinterachse zur Auswahl.

In Bezug auf die Aerodynamik gibt es seitliche Flics und eine verlängerte Frontlippe für die Bugschürze. Radhausentlüftungen in den Kotflügeln und Air Curtains beruhigen die Luftverwirbelungen im Bereich der Vorderräder. Der verkleidete Unterboden verbessert die Anströmung des Diffusors. Der Heckflügel ist über einen Schwanenhals aufgehängt und hat einen 20 Millimeter langen Gurney.

Zudem geht der neue Rennwagen auch den nächsten Schritt in Richtung Nachhaltigkeit. Karosserieteile wie Türen, Heckflügel vordere Haube, Kotflügel, und aerodynamische Anbauteile an der Front sowie das neue Lenkrad bestehen aus nachhaltigem Naturfaser-Verbundwerkstoff (NFK). Die aus Flachsbasis hergestellten Fasern stellen eine mögliche Alternative zu Kohlefaser-Verbundwerkstoffen dar.

Das homologierte Fahrzeug soll ohne weitere Modifikationen in den weltweiten SRO-Rennserien eingesetzt werden können - ein Upgrade-Kit wie beim Vorgänger ist demnach nicht mehr notwendig. Porsche verkauft den Rennwagen zu einem Grundpreis von 196.000 Euro (zuzüglich der länderspezifischen Mehrwertsteuer).

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