Update zum Gesundheitszustand von Marcel Tiemann

Von Oliver Runschke
Sportwagen Sonstiges
Marcel Tiemann

Marcel Tiemann

Nach dem Startcrash bei den GT Open in Imola am Sonntag wurde Audi-Pilot Marcel Tiemann ins künstliche Koma versetzt.

Phoenix-Pilot [*Person Marcel Tiemann*] ist nach dem schweren Startunfall beim Lauf zur International GT-Open am Sonntag im italienischen Imola in ein künstliches Koma versetzt worden. In der Klinik von Bologna sind ein Schädel-Hirn-Trauma, ein Halswirbelbruch sowie gebrochene Rippen diagnostiziert worden. «Die Ärzte planen, Marcel Tiemann bei normalem Heilungsverlauf nach zehn Tagen aus dem künstlichen Koma wieder aufzuwecken», erklärt Ernst Moser, Teamchef von Phoenix Racing.

Der 36-jährige Marcel Tiemann war nach der Bergung und Erstversorgung an der Rennstrecke zunächst ins Krankenhaus von Imola gebracht und später mit dem Hubschrauber nach Bologna geflogen worden. Der ursprünglich für Pfingstmontag vorgesehene Transport in die Universitätsklinik München-Großhadern war mit Rücksicht auf den Heilungsprozess abgesagt worden. Familienangehörige und Phoenix-Teammitglieder kümmern sich in Bologna um das Wohl des Rekordsiegers der 24h Nürburgring. «Von vielen Seiten ist Unterstützung und Hilfe angeboten worden, dafür sind alle sehr dankbar», so Ernst Moser.

Der Unfall ereignete sich während der Startphase zum zweiten Rennen beim dritten Lauf zur International GT-Open, einer europaweit ausgetragenen Rennserie für GT-Sportwagen. Ein Aston Martin zog plötzlich nach links, kollidierte mit dem weiß-schwarzen Audi R8 LMS, der daraufhin gegen die Betonmauer am linken Streckenrand prallte und von dort zurück ins Feld geschleudert wurde. Dabei wurden zwei weitere Fahrzeuge, ein Porsche und ein Ferrari, in den Unfall verwickelt. Das Rennen wurde sofort mit der Roten Flagge abgebrochen. Die Rettungskräfte waren sofort zur Stelle, um Marcel Tiemann aus dem Cockpit zu bergen und die Erstversorgung vorzunehmen. Im ersten Rennen am Samstag hatten Marcel Tiemann und sein amerikanischer Teamkollege Jim Matthews mit dem Phoenix-Audi den siebten Platz belegt.

Quelle: Phoenix Racing 

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