Opfer der Corona-Krise: Benro Yamaha gibt Pläne auf

Von Kay Hettich
Supersport-WM
In der Supersport-WM 2020 werden wir keine Benro-Yamaha sehen

In der Supersport-WM 2020 werden wir keine Benro-Yamaha sehen

Benro Racing war eines von neun neuen Teams in der Supersport-WM 2020. Die finanziellen Auswirkungen der Corona-Pandemie traf das niederländische Yamaha-Team aber hart.

Vier Jahre war Benron Racing in der IDM Supersport unterwegs, Teammanager Sraar van Rens hatte aber bereits früh die Weltmeisterschaft fest im Visier. Im Dezember 2019 bestätigte das in Venlo ansässige Team die Teilnahme an den europäischen Meetings. Mit dem australischen Supersport-Champion Tom Toparis (20) und dem jugen Italiener Gianluca Sconza (17) hatte Benro eine interessante Fahrerpaarung unter Vertrag genommen.

Doch nur zwei Wochen vor dem Europaauftakt in Jerez am ersten August-Wochenende erklärte van Rens den Rückzug seines Teams: 2020 wird es keine Rennaktivitäten geben.

Der Rückzug kommt insofern überraschend, weil das Team in den sozialen Medien noch Ende Juni mitteilte, dass man sich auf das Weltmeisterschaftsdebüt in Jerez freuen würde! «Ich war glücklich und stolz über unseren Schritt, nach vier Saisons in der IDM ins Paddock der Supersport-WM zu wechseln», versichert der Teammanager. «Anfang März waren wir noch bereit für den Start in die Saison 2020 und wir hatten Vertrauen in die Qualitäten unserer Crew und unserer Fahrer.»

Grund für den bitteren Entschluss ist gemäß einer Pressemitteilung die finanziellen Auswirkungen der Corona-Pandemie, die von Benron nicht zu stemmen seien. Selbst der Fortbestand des Teams scheint gefährdet zu sein, denn auch hinter 2021 der S

«Es tat jetzt im Herzen weh, das wir uns zum Rückzug entscheiden mussten», bedauert der Niederländer. «Aber die Gesundheit steht immer an erster Stelle und Talent allein reicht in diesem Sport nicht aus. Wenn man vorankommen will, ist der finanzielle Aspekt entscheidend und der besteht zum größten Teil aus Sponsoring. Ich hoffe, dass 2021 für jeden Einzelnen und jedes Unternehmen ein besseres Jahr wird.»


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