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Überraschung: Marcel Brenner (Yamaha) auch in Übersee
Mit drei weiteren WM-Punkten in der Tasche sollte das Meeting in Portimão für Marcel Brenner eigentlich das letzte Rennwochenende der Supersport-WM 2022 sein, doch der Schweizer wird nun auch die Überseerennen bestreiten
Supersport-WM
Im Artikel erwähnt

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Seit dem Supersport-Meeting in Barcelona hat Marcel Brenner im Yamaha-Team VFT Racing wechselnde Teamkollegen, denn der Vertrag mit Aushängeschild Kyle Smith wurde einvernehmlich aufgelöst. Der Brite glänzte zwar als Zweiter im verregneten zweiten Lauf in Estoril, erreichte aber nur in vier von 14 Rennen die Punkteränge.
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Brenner bestreitet seine zweite Saison mit dem italienischen Team. In der Supersport-WM 2022 war der 25-Jährige in der WorldSSP-Challenge eingeschrieben, was bedeutet, dass der Schweizer nur die Europarennen bestreiten wird. Beim Meeting in Portimão gab es gute Nachrichten für Brenner: Er wird statt Smith die Überseerennen in Argentinien, Indonesien und Australien bestreiten! San Juan kennt er bereits aus 2021, Mandalika und Phillip Island werden dagegen neu für ihn sein.
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Dass seine Saison noch nicht beendet ist, war die beste Nachricht am Wochenende, denn ansonsten verlief Portimão mit einigen Rückschlägen. Nach einer soliden Superpole (Startplatz 13) rollte der Yamaha-Pilot im ersten Lauf aus, und auch im zweiten Rennen lief bei Platz 13 nicht alles glatt.
"Nach der guten Superpole hatte ich große Hoffnungen für das Rennen", sagte Marcel. "Am Start lief noch alles gut, aber in Kurve fünf kollidierten Taccini und Montella innen neben mir. Das war aber noch nicht alles, denn am Ausgang der Kurve flog Patrick Hobelsberger in einem Highsider vor mir ab, woraufhin ich ein zweites Mal ausweichen musste und wieder einige Plätze verlor. Dann dauerte es auch nicht lange, bis mein Rennen zu Ende war. In der dritten Runde ging in Kurve sieben plötzlich der Motor aus."
Später stellte sich heraus: Ein Sensor war defekt – ein Pfennigartikel. "Es wurde auch der gesamte Kabelbaum ausgetauscht", ergänzte Brenner. "Am Start bin ich gut weggekommen und habe ich mich auch gut eingereiht und gut gekämpft, bis ich in der zweiten Runde einen kleinen Fehler gemacht habe. Später hatte ich leichte Schwierigkeiten, die Pace zu halten. Mir fehlten ein oder zwei Zehntel, um mit Bulega mitzuhalten. Mit ihm als schnelles Hinterrad wäre es in Richtung Top-10 gegangen. Trotzdem war es ein schwieriges Rennen, denn ich hatte von Anfang an Probleme mit dem Grip. Abgesehen davon wäre ich in der letzten Runde fast gestürzt, als Sebestyen bei seinem Sturz eine Staubwolke vor mir aufwirbelte und ich plötzlich nichts mehr sehen konnte. Diese Situation hat mich gut zwei Sekunden gekostet, sonst hätte mein Rückstand auf die Siegerzeit von Domi nur etwa 14 Sekunden betragen."
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Brenner belegt nach dem Rennwochenende in Portimão mit 31 Punkten den 20. WM-Rang. Dabei muss man berücksichtigen, dass er die Rennen in Magny-Cours verletzt auslassen musste.
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