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Supersport-WM 2023: Es gibt mehrere Überraschungen

Marcel Schrötter wird der einzige deutschsprachige Spitzenfahrer in der Supersport-WM 2023 sein. Dafür sind mit Ducati, Kawasaki, MV Agusta, Honda, Triumph und Yamaha sechs Hersteller dabei.

Supersport-WM

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Bis 12. Dezember bekommen die Teams von Promoter Dorna mitgeteilt, ob sie ihre beantragten Startplätze für 2023 erhalten. Erst dann können die restlichen Verträge geschlossen werden.

Bereits feststeht, dass Marcel Schrötter als einziger Spitzenfahrer aus dem deutschen Sprachraum dabei sein wird. Der Bayer hat für das Werksteam von MV Agusta unterschrieben und wird neben dem talentierten Türken Bahattin Sofuoglu fahren.

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Von den diesjährigen vier deutschsprachigen Teilnehmern werden nächstes Jahr nicht mehr alle in der Supersport-WM antreten. Der zweifache Champion Domi Aegerter steigt in die Superbike-WM auf und wird dort für GRT Yamaha eine Werks-R1 pilotieren.

Patrick Hobelsberger (Kallio Yamaha) geht zurück in die IDM und wird im Superbike-Team GERT56 eine BMW fahren. Außerdem startet der Landauer für Bolliger Kawasaki in der Endurance-WM, wo er den Schweizer Marcel Brenner als Teamkollegen bekommt, dieses Jahr in der Supersport-WM für VFT Yamaha am Start. Der 25-Jährige bemüht sich zusätzlich, doch noch einen SSP-Platz zu finden.

Die Zukunft von Max Kofler ist nach der Trennung von CM Ducati weiterhin unklar. Während sich die italienische Mannschaft aus der Supersport-WM zurückzieht, verhandelt der Österreicher mit dem Team D34G Ducati – seine letzte Chance, in dieser Klasse zu bleiben.

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Die spektakulärste Neuigkeit für die Supersport-WM 2023 ist die Rückkehr von Honda. Letztmals sahen wir den größten Hersteller mit einem fixen Team 2020 in der mittleren Hubraumkategorie. Den letzten Sieg für die einst in dieser Klasse dominante Marke holte der Engländer Kyle Smith am 30. Oktober 2016 beim Saisonfinale in Katar.

Teamchefin Midori Moriwaki bringt 2023 neben zwei Superbikes (Hafizh Syahrin und Eric Granado) auch zwei Supersport-Maschinen von Honda an den Start. Der Engländer Tarran Mackenzie (27) hat sich nach sechs Jahren mit dem Team McAMS von Yamaha getrennt und wird die Führungsrolle übernehmen. Neben dem zweifachen Britischen Champion (einmal Supersport, einmal Superbike) wird voraussichtlich der Malaysier Adam Norrodin fahren, der über Erfahrung in der Moto3- und Moto2-WM verfügt.

Das Triumph-Werksteam muss den Abgang des WM-Sechsten Stefano Manzi (1 Sieg, 5 Podestplätze) verkraften, hat mit dem Finnen Niki Tuuli aber einen starken Nachfolger gefunden. Teamkollege wird Harry Truelove, der Rookie beendete die Britische Supersport-Meisterschaft in diesem Jahr als Dritter.

Manzi ist weiterhin in Verhandlungen mit dem Weltmeister-Team Ten Kate Racing, wo der Spanier Jorge Navarro gesetzt ist. Einigen sich Manzis Management VR46, Yamaha Europa und Ten Kate, haben die Niederländer nächstes Jahr das stärkste Fahrerduo.

Das neue Team Thailand Yamaha, das zwei Thailänder einsetzen will, bekommt ebenfalls Material des niederländischen Spitzentuners.

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Evan Bros Yamaha wird mit dem Italiener Andrea Mantovani antreten und gehört damit erstmals seit 2019 nicht zu den Titelfavoriten.

Das Puccetti-Team bleibt das Aushängeschild von Kawasaki und hat mit dem WM-Dritten Can Öncü einen sehr starken Fahrer. Der diesjährige Teamkollege Yari Montella, Sieger von Lauf 1 beim Finale auf Phillip Island, musste sich einen neuen Arbeitgeber suchen, weil Puccetti nur noch mit einem Piloten antritt. Der Italiener kommt bei Barni Ducati unter, wo er Oli Bayliss ersetzt. Der Australier wird aller Voraussicht nach zum Ducati-Team D34G des ehemaligen Werksfahrers Davide Giugliano wechseln.

Neben Montella schickt Ducati mit Nicolo Bulega (Aruba.it), Federico Caricasulo (Althea) und Raffaele De Rosa (Orelac) drei weitere Asse in die Rennen.

Der aus der Moto3-WM kommende Schotte John McPhee dockt beim neuen Kawasaki-Team Vince 64 an, wo er die diesjährige Puccetti-ZX-6R von Montella fahren wird.

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Teams & Fahrer Supersport-WM 2023:

MV Agusta:Marcel Schrötter (D), Bahattin Sofuoglu (TR)

Kawasaki Puccetti:

Can Öncü (TR)

Vince 64 by Puccetti Kawasaki:

John McPhee (GB)

Motozoo by Puccetti Kawasaki:

Luke Power (AUS), Tom Booth-Amos (GB)

Prodina Kawasaki:

Yuta Okaya (J)

MTM Kawasaki:

Adrian Huertas (E)

Dynavolt Triumph:

Niki Tuuli (FIN), Harry Truelove (GB)

GMT94 Yamaha:

Valentin Debise (F)

Ten Kate Yamaha:

Jorge Navarro (E), Stefano Manzi (I)

Arco University Yamaha:

Alvaro Diaz (E)

Evan Bros Yamaha:

Andrea Mantovani (I), ?

EAB Yamaha:

Glenn van Straalen (NL), Jespersen?

Thailand Yamaha:

Zwei Thailänder

VFT Yamaha:

Nicholas Spinelli (I), Maiki Abe (J)

Kallio Yamaha: Jespersen?

MIE Honda:

Tarran Mackenzie (GB), Adam Norrodin (MAL)

Aruba.it Ducati:

Nicolo Bulega (I)

Althea Ducati:

Federico Caricasulo (I)

Orelac Ducati:

Raffaele De Rosa (I)

D34G Ducati:

Oli Bayliss (AUS), Max Kofler (A)

Barni Spark Ducati:

Yari Montella (I)

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