Markus Reiterberger: Zu Gast bei den MotoGP-Stars

Von Sharleena Wirsing
Superstock-1000-EM
Markus Reiterberger mit seinem Idol Valentino Rossi

Markus Reiterberger mit seinem Idol Valentino Rossi

Am vergangenen Wochenende war Markus Reiterberger beim MotoGP-Spektakel auf dem Sachsenring zu Gast. Er sagt: «Ich glaube nicht, dass Jonathan Rea den Top-Piloten der MotoGP-Klasse weit unterlegen ist.»

Markus Reiterberger war direkt an der Strecke dabei, als Marc Márquez seinen neunten Sachsenring-Sieg in Folge feierte und Valentino Rossi als Zweiter sein bislang bestes Ergebnis in der Saison 2018 erreichte. Der Bayer, der die Superstock-1000-EM anführt, war von der MotoGP-Show auf dem Sachsenring begeistert.

Am Freitag kam «Reiti» an der Strecke an. «Am Donnerstag war nämlich noch Speedway-Training in Olching», lachte er. «Zuerst stand dann ein Facebook-Livevideo für den Erhalt des Sachsenrings an. Um 19:30 Uhr stand ich dann bei Nolan X-Lite auf der Bühne. Die Nolan Group hat mich eingeladen, also war ich hauptsächlich für sie dort. Auch bei der Beach-Party war ich vertreten. Am Samstag war ich dann zuerst bei Eurosport zu Gast, danach fand um 16 Uhr eine Autogrammstunde bei BMW statt. Bei der Pressekonferenz nach dem Qualifying durfte ich dann die Tissot-Uhren für die Pole-Setter der drei Klassen übergeben. Dann ging es auf die Red Bull-Bühne, danach in die Karthalle und zu X-Lite. Am Sonntag konnte ich mir dann alles live an der Strecke anschauen.»

«Die Rennen waren super. Ich habe mir auch die MotoGP-Startaufstellung angeschaut. Wahnsinn, was da für ein Aufwand betrieben wird. Das ist brutal, aber auch schön. Ich fuhr dann auf der Service-Road zu Kurve 2 und schaute mir alles direkt von der Leitplanke aus an. Dabei habe ich schon ein paar interessante Sachen gesehen und gehört. Beispielsweise die unterschiedlichen Motorenkonzepte der Hersteller. Zudem sah man, wie sanft die schnellsten Fahrer fuhren. Andere zogen das Gas zu heftig auf. Die Top-Fahrer ließen ihre Maschinen in die Kurven laufen, die anderen fuhren zu viel On-Off. So verheizten sie ihre Reifen. Mir hat das sehr gut gefallen, so nah an der Strecke zu sein. Das war Wahnsinn», freute sich Reiterberger.

Wie groß ist der Unterschied zum Superbike-Paddock? «Im Grunde ist es derselbe Stil, aber in der MotoGP-Klasse wird viel mehr Aufwand betrieben. Alles ist größer, angefangen bei der Hospitality. Die Menschenmenge ist riesig, das ist unglaublich. MotoGP ist auf alle Fälle zurecht die Königsklasse des Motorradsports.»

Sind auch die Fahrer deutlich besser als jene in der Superbike-WM? «Das wird alles sehr gut vermarktet. Ich glaube nicht, dass ein so starker Superbike-Fahrer wie Jonathan Rea den Top-Piloten der MotoGP-Klasse weit unterlegen ist. Das ist aber einfach die Königsklasse. Hier sind die besten Fahrer unterwegs», weiß Reiterberger.

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