Supercross Genf: Mit Stewart, Musquin und Hahn

Von Otto Zuber
Supercross

Am Freitag und Samstag kann Justin Brayton zum vierten Mal in Folge «König von Genf» werden. Aber die Konkurrenz ist hochklassig.

Das Supercross in den Palexpo-Hallen beim Genfer Flughafen ist längst ein Fixpunkt in der europäischen SX-Szene. An diesem Wochenende findet der einzige Cross-Event in der Schweiz von internationaler Bedeutung bereits zum 28. Mal statt.

Auch dieses Jahr werden am Freitag und Samstag 25.000 bis 30.000 Zuschauer vor den Toren der Westschweizer Stadt erwartet.

In der SX1-Klasse ist Justin Brayton der Pilot, den es zu schlagen gibt. Der Yamaha-Pilot aus den USA gewann drei Mal in Serie den Titel «König von Genf». Seine Rivalen kommen ebenfalls aus der US-Szene, die sich auf den Start der Supercross-Saison am 4. Januar in Anaheim vorbereitet. Mit Wil Hahn weilt der aktuelle Champion der 250-ccm-SX-Serie der Ostküste in der Schweiz, der Honda-Fahrer tritt mit einer 450-ccm-Maschine an. Einen berühmten Namen trägt Malcolm Stewart, der Bruder von SX-Superstar James. Sein jüngerer Bruder mit der Rasta-Frisur steuert eine Honda, Tyler Bowers eine Kawasaki.

Hahn hat in der SX-Lites-Serie den Titel gegen Marvin Musquin gewonnen, der zweifache MX2-Weltmeister aus Frankreich gibt in Genf ein Gastspiel auf der KTM 350 SX-F. Auch der aus der deutschen Szene bekannte Bruder Mickael Musquin ist dabei.

Die Schweizer Hoffnungen ruhen auf MX2-Europameister Valentin Guillod und Julien Bill, den MX3-Weltmeister von 2011. In der SX2-Klasse tritt der Einheimische Killian Auberson als Titelverteidiger an, aber mit Kawasaki-Pilot Darryn Durham gibt es auch hier Konkurrenz aus den USA.

Genf zählt zur Meisterschaft der SX-Tour, aber Gesamtleader Cédric Soubeyras brach sich in Chemnitz bei einem schweren Sturz den Oberschenkel und fehlt.

Die Damen-Klasse wartet mit der zweifachen Motocross-Weltmeisterin Chiara Fontanesi, der talentierten Australierin Meghan Ruthledge und Livia Lancelot auf, die letztes Jahr in der MX2-WM gegen die Herren der Schöpfung fuhr.

Die Freestyle-Meute mit Edgar Torronteras und André Villa wird vom Schweizer Top-Star Matt Rebeaud angeführt.

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