Sebring-Test: Grünes Licht für die United SportsCar

Von Oliver Runschke
United SportsCar Championship
Am Wochenende stand in Sebring das erste und sportlich noch ziemlich wertlose Event der neuen United SportsCar-Serie auf dem Programm.

ALMS und Grand-Am sind nun endgültig Geschichte, in Sebring stand am Wochenende das erste offizielle Event der United SportsCar (USC) auf dem Programm. Das Premierenevent der neuen Serie war allerdings aus sportlicher Sicht höchst wertlos und für die Teams bessere Einstellfahrten. Da es in der neuen US-Sportwagenserie nach wie vor noch kein Reglement gibt, durfte in Sebring jeder nach Lust und Laune fahren. Bewerten und vergleichen von Rundenzeiten ist unter diesem Hintergrund ziemlicher Unsinn. Für die Imsa, die Regelhüter der USC, ging in Sebring vor allem darum, Daten zu sammeln, die dann in das Reglement einfliessen.

Insbesondere Teams aus der GTD-Klasse nutzen das erste Aufeinandertreffen, um Erfahrungen mit ihren neuen Sportgeräten zu machen. Die Audi-Neukunden Flying Lizard und Paul Miller probierten ihre neuen R8, dazu testete ein Rudel Porsche-Kunden die frisch ausgelieferten 911 GT America. Die Testbestzeit in der GTD-Klasse ging wenig überraschend an Jeroen Bleekemolen in der Riley SRT-Viper GT3-R.

Das Feld der Prototypen war mit fünf Teilnehmern (Deltawing, Extreme Speed-Honda, Libra-Radical, 2x Coyote Chevrolet) überschaubar. Für die beiden Teams mit Daytona-Prototypen beim Test (Action Express und Marsh Racing), ging es um das erste kennenlernen mit dem Upgrade-Pack für die DPs. Um auf das Speedniveau der LMP2 zu kommen, dürfen die Daytona Prototypen nun einen stark konturierten Diffusor fahren, einen Heckflügel mit einem zweiteiligen Hauptblatt sowie 50 PS mehr Leistung. Der Coyote-Chevrolet von Action Express war zudem an der Vorderachse mir Carbonbremsen unterwegs.

Deutlich Interessanter wird es in dieser Woche am Dienstag und Mittwoch beim zweiten Einstufungstest in Daytona. Bisher stehen 40 Fahrzeuge für den zweitägigen Test auf der Nennliste, darunter auch insgesamt zehn Prototypen. Einem LMP2-Honda von Extreme Speed und dem Deltawing stellen sich insgesamt acht Daytona Prototypen von Action Express (2x), Sprit of Daytona, 8Star, Marsh, Michael Shank, Highway to Help und Starworks.

In der GTLM-Klasse treten Werksteams von Ferrari (Kundensportabteilung Corse Clienti), BMW (RLL), SRT und Aston Martin Racing erstmals auf dem Banking von Daytona gegeneinander an. Corvette fehlt und hat die neue C7 bereits ausgiebig privat in Daytona getestet, auch Porsche schwänzt. 

Das grösste Feld stellt auch beim zweitägigen Daytona-Test die GTD-Klasse, in der es auch eine Premiere gibt: Turner Motorsports bringt eine GTD-Version des BMW Z4 GT3 nach Daytona.

Vorläufige Nennliste Daytona-Test

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