Sebring: Seefried holt ersten Sieg für 911 GT America

Von Oliver Runschke
United SportsCar Championship

Bei seinem ersten Einsatz für Magnus Racing gewann Marco Seefried im neuen Porsche 911 GT America die 12h von Sebring.

Die GTD-Klasse, die kleinste GT-Klasse bei den 12h von Sebring für GT3-Fahrzeuge und den neuen Porsche 911 GT America war die am härtesten umkämpfte Klasse: Insgesamt 25 Teams fuhren um den Klassensieg, am Ende triumphierte die Mannschaft von Magnus Racing mit Andy Lally und Teambesitzer John Potter, die erstmals von Marco Seefried verstärkt wurde. Magnus Racing, der erste Kunde für den 911 GT America, bescherte dem Porsche beim zweiten Einsatz den ersten Sieg, für Seefried ist der Klassensieg in Sebring der grösste Erfolg seiner Karriere. Schon beim Saisonstart in Daytona steuerte der Franke den bestplatzierten Porsche auf das Podium und beendete die 24h bei Snow Racing auf Rang drei.

«Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll. Das ist ein wahnsinniges Ergebnis, auf das ich sehr stolz bin», strahlte Seefried. «Sebring ist ein gutes Pflaster. Nach Platz drei im letzten Jahr folgt nun der Sieg. Besser geht es nicht.»

Bis zum Triumph in Sebring war allerdings ein hartes Stück Arbeit nötig: «Insbesondere meine ersten Runden waren unglaublich. Es gab unheimlich viele Unfälle und Zwischenfälle. Ich wusste, dass wir uns aus alldem heraushalten müssen und das hat funktioniert. Die Schlussphase war dann nochmal richtig spannend. Wir haben hart gekämpft und ich konnte mich mit einem knappen Vorsprung durchsetzen. Das hat unheimlich viel Spaß gemacht.»

Lediglich ein technischer Defekt sorgte zwischenzeitlich für Kopfzerbrechen: «Es gab ein kleines Problem mit der Wippenschaltung. Da habe ich schon gezittert, doch unsere Jungs haben das in 90 Sekunden behoben», erklärte Seefried, der in diesem Jahr in der Blancpain Endurance Series, der VLN und der Asian Le Mans Series startet und auf weitere US-Einsätze hofft. «Es lief einfach perfekt. Dementsprechend ist es gut möglich, dass wir in diesem Jahr weitere Einsätze zusammen bestreiten werden. Ich würde mich darüber sehr freuen und danke dem Team für dieses grandiose Wochenende.»

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