Cameron Beaubier (Yamaha) bezwingt die Suzuki-Stars

Von Andreas Gemeinhardt
MotoAmerica Superbike
Nur eine Hundertstelsekunde trennte Beaubier (1), Elias (24) und Hayden (95) bei der Zieldurchfahrt

Nur eine Hundertstelsekunde trennte Beaubier (1), Elias (24) und Hayden (95) bei der Zieldurchfahrt

Im ersten Lauf der US-Superbike-Meisterschaft MotoAmerica auf dem Road America Raceway in Elkhart Lake triumphierte Titelverteidiger Cameron Beaubier vor Toni Elias und Roger Hayden.

In der Superpole zum vierten Saisonevent der US-Superbike-Meisterschaft MotoAmerica in Elkhart Lake sicherte sich Roger Hayden (Suzuki/2:12,864 Minuten) den ersten Startplatz vor Joshua Hayes (Yamaha), Titelverteidiger Cameron Beaubier (Yamaha), Jake Lewis (Suzuki), Matthew Scholtz (Yamaha), Joshua Herrin (Yamaha), Danny Eslick (Yamaha), Bobby Fong (Kawasaki), Larry Pegram (BMW) und Toni Elias (Suzuki).

Für Joshua Hayes begann das Rennen auf dem 6,515 Kilometer langen Road America Raceway mit einem Drama. Der vierfache US-Superbike-Champion stürzte bereits in der Einführungsrunde. Hayes blieb unverletzt, doch seine Yamaha fing Feuer. Hayden erwischte den besten Start, ab der siebten Runde lag Beaubier vorn. In der zehnten von 13 Runden übernahm Elias das Kommando.

Elias behauptete seine Führung bis zur letzten Kurve, wurde aber auf dem Highspeed-Sprint bis zur Ziellinie noch von Beaubier abgefangen, der am Ende mit nur fünf Tausendstelsekunden Vorsprung gewann. Damit feierte Beaubier seinen zweiten Saisonsieg und seinen insgesamt 21. Triumph in der Superbike-Klasse. Mit nur 0,153 Sekunden Rückstand wurde Hayden Dritter vor Herrin, Lewis, Fong, Scholtz, Gagne, Eslick, Prince, Pegram, Gillim, Anthony, Peris und Flinders.

«Das war ein großartiges Rennen», meinte Beaubier. «Es war ein harter, aber sauberer Kampf zwischen uns an der Spitze, es hat großen Spaß gemacht. Ich merkte, dass ich an einigen Stellen ein paar Nachteile gegenüber den Suzuki-Jungs hatte, aber ich war im Finale nahe genug an Toni dran, um ihn dann aus dem Windschatten heraus den Sieg noch abzuknöpfen. Ich bin heute sehr glücklich, es war übrigens mein aller erster Sieg hier auf dem Road America Raceway.»

Toni Elias konnte mit dem zweiten Platz seine Gesamtführung verteidigen, sein Punktepolster ist allerdings auf fünf Zähler zusammen geschmolzen. Trotzdem war der ehemalige Moto2-Weltmeister relativ zufrieden: «Nach meinen Sturz in der Superpole geht der zweite Rang in Ordnung. In der letzten Kurve habe ich die Tür zu weit offen gelassen und das war’s dann!»

Nur zwölf Tage nach dem Tod seines Bruders Nicky Hayden, dem auch in Elkhart Lake mit einer Schweigeminute gedacht wurde, lieferte Roger Hayden auf dem dritten Platz ein tadelloses Rennen ab. «Ich versuche, nicht so viel darüber nachzudenken, um mich auf das Fahren zu konzentrieren», sagte Hayden. «Im Prinzip ist das Rennen die beste Therapie, um über diesen schrecklichen Verlust meines Bruders hinweg zu kommen.»

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