Sechster VLN-Lauf: Blick in die Klassen – Teil 2

Von Sören Herweg
VLN
Ging in Tarnung an den Start, die Evolutionsstufe des BMW M6 GT3

Ging in Tarnung an den Start, die Evolutionsstufe des BMW M6 GT3

Erfolgreiche Rennpremiere für die Evolutionsstufe des BMW M6 GT3. BMW Junioren verpassen ihren ersten Klassensieg denkbar knapp. ADAC GT Masters und TCR Germany Piloten drehen fleißig ihre Runden.

Auch beim 40. RCM DMV Grenzlandrennen, dem sechsten Saisonlauf der VLN Langstreckenmeisterschaft, gingen einige bekannte Gesichter in kleineren Klassen an den Start um die notwendigen Runden für die Nordschleifen Permit-A abzuspulen. In der Klasse V5 starteten unter anderem die beiden ADAC TCR Germany Piloten Sheldon van der Linde und Max Hofer sowie ADAC GT Master Fahrer Adrien de Leener. Auch der aktuelle Tabellenführer des ADAC GT Masters, Jules Gunon, drehte in einem Ford Fiesta ST fleißig seine Runden. Ganz knapp an ihrem ersten Klassensieg schrammten die BMW Junioren Beitske Visser, Dennis Marschall und Mikkel Jensen vorbei. Beim Fallen der Zielflagge hatte sie mit ihrem BMW M235i Racing Cup lediglich 0,668 Sekunden Rückstand auf ihr Konkurrenten Moran Gott und Stef van Campenhoudt im Team Schirmer BMW M4, der sich den Klassensieg in der SP8T sicherte. Visser, Marschall und Jensen sind auch dabei sich ihre Permit A zu erfahren.

Den Wertungsgruppensieg für die VLN Produktionswagen holte sich wieder einmal Claudius Karch, der sich den Porsche Cayman mit Ivan Jacoma teilte. In ihrer Klasse V6 hatten sie beim Fallen der Zielflagge eine Runde Vorsprung auf Saud Al Faisal und Olaf Schlüter, die sich den zweiten Platz sicherten. Bestplatziertes Fahrzeug aus der Gruppe H war der Porsche 911 GT3 von Wolfgang Destree, Oleg Kvitka und Edgar Salewsky. Bei den Cup Fahrzeugen holte das GetSpeed Performance Trio Jans/ Scheerbarth/ Mies den Sieg.

Die Evolutionsstufe des BMW M6 GT3 absolvierte am vergangenen Samstag seinen ersten Renneinsatz, Solist Philipp Eng spulte insgesamt 20 Runden im Rennen über vier Stunden ab. Beim Testeinsatz von Schnitzer Motorsport stand das Ergebnis nicht im Vordergrund, vielmehr lag das Augenmerk darauf die neuen Komponenten auf Herz und Niere in der «Grünen Hölle» zu testen. In der Endabrechnung stand für Eng trotzdem ein dritter Platz in der Klasse SP-X zu Buche. Den Klassensieg holten sich «Dieter Schmidtmann», Heiko Hammel und Felipe Fernandez Laser im Renault RS.01 GT3.

Den Pro-Am Sieg in der Klasse SP9, für Fahrzeuge nach dem FIA GT3 Reglement, holten sich Adam Christodoulou, Erik Johansson und Abdulaziz al Faisal im Mercedes-AMG GT3 von Black Falcon. Christian Krognes, Matias Henkola und Michele di Martino landeten im Walkenhorst Motorsport BMW M6 GT3 auf dem zweiten Rang. Die Porsche Piloten Lars Kern und Otto Klohs von Manthey-Racing komplettierten das Podium.

Neben seinem Klassensieg im Opel Astra OPC Cup konnte sich Volker Strycek auch den Sieg in der Klasse für die Fahrzeuge nach dem TCR-Reglement sichern. Der Opel Astra OPC von Hannu Luostarinen und Strycek hatte nach Ablauf der Rennzeit lediglich sieben Sekunden Vorsprung auf den Audi RS3 LMS von Hakon Schjaerin, Alte Gulbrandsen und Kenneth Ostvold. Damit hat Strycek nun 95 Klassensiege zu Buche stehen und konnte mit Rekordhalter Ralf Schall, der in seiner Klasse nur Zweiter wurde, gleichziehen.

Der nächste VLN-Lauf findet am 23. September statt, das 57. ADAC Reinoldus-Langstreckenrennen läutet dann das letzte Saisondrittel ein.


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