Land Motorsport holt zweiten VLN-Saisonsieg

Von Sören Herweg
VLN
Zweiter Saisonsieg für Land Motorsport

Zweiter Saisonsieg für Land Motorsport

Markus Winkelhock und Dries Vanthoor siegen nach souveräner Fahrt beim 49. ADAC Barbarossapreis. Black Falcon und das Wochenspiegel Team Monschau komplettieren das Podium.

Von der zweiten Position gingen Markus Winkelhock und Dries Vanthoor im Audi R8 LMS von Land Motorsport in den achten Saisonlauf der VLN Langstreckenmeisterschaft, der 49. ADAC Barbarossapreis. Schon in der ersten Rennrunde übernahm Winkelhock die Führung, im Verlauf des ersten Stints lieferte man sich spannende Kämpfte mit den Konkurrenten von Manthey Racing und Phoenix Racing. Danach setzte sich das Duo aber entscheidend von der Konkurrenz ab, schlussendlich überquerte sie mit über einer Minute Vorsprung die Ziellinie. Für Winkelhock und Vanthoor ist es der erste Gesamtsieg in der VLN, wobei Vanthoor zugleich auch der jüngste Gesamtsieger aller Zeiten ist. «Bisher hatte ich in der VLN immer Pech, deswegen ist es umso schöner heute endlich meinen ersten Sieg eingefahren zu haben. Ich hatte sicherlich den leichteren Part, Dries musste sich während seines Stints mit Slicks auf regennasser Fahrbahn bewähren», so Markus Winkelhock nach dem Rennen.

Auf dem zweiten Rang kamen Abdulaziz al Faisal, Hubert Haupt und Yelmer Buurman im Mercedes-AMG GT3 von Black Falcon ins Ziel. Vom zehnten Rang ins Rennen gegangen lag der gelbe Sportwagen aus Affalterbach zum ersten Mal zur Rennmitte im Bereich des Podiums. Hubert Haupt resümmierte den achten Lauf wie folgt: «Nach dem Start hat Yelmer etwas Zeit im Verkehr verloren, als ich dann ins Auto ging konnten wir weiter Boden gut machen. Nach dem kurzzeitigen Wetterumschwung hat das Team dann entschieden mich für einen zweiten Stint hinterm Steuer zu lassen, ich konnte einfach am besten die Konditionen einschätzen. Unser zweiter Platz ist auf jeden Fall ein tolles Ergebnis.»

Das Wochenspiegel Team Monschau komplettierte mit seinem Ferrari 488 GT3 das Podium, im Zeittraining stellte Jochen Krumbach den italienischen Sportwagen auf die Pole-Position. Aufgrund eines Leitplankenkontakts nach gut anderthalb Stunden verlor man den Anschluss an die Spitzengruppe, durch eine fehlerfreie Fahrt über die restliche Renndistanz konnte man sich wieder nach vorne Arbeiten. «Mit der Pole-Position und dem dritten Rang sind wir auf jeden Fall sehr glücklich. Die Bedingungen heute waren nicht einfach, bei den kalten Temperaturen hatten wir Probleme unsere Vorderreifen auf Temperatur zu bekommen. Vielleicht wäre heute auch noch mehr möglich gewesen, Oliver hatte in seinem Stint eine Kollision mit einem Konkurrent durch die wir zwei Minuten verloren haben», orakelte Georg Weiss, der sich den Ferrari mit Oliver Kainz und Jochen Krumbach teilte.

Sebastian Morris, Alex Lambertz und Jordan Tresson (Walkenhorst Motorsport BMW M6 GT3) beendeten das Rennen über vier Stunden auf Platz vier, dahinter landeten Frank Stippler und Dieter Schmidtmann im Phoenix Racing Audi R8 LMS. Frank Kräling, Marc Gindorf und Christopher Brück wurden mit ihrem Porsche 911 GT3 Sechste. Ferdinand und Johannes Stuck holten sich mit ihrem KTM X-BOW einen überragenden siebten Rang. Auf den letzten drei Plätzen in den Top 10 platzierten sich drei Porsche 911 GT3 Cup, zwei Exemplare von GetSpeed Performance vor dem Elfer vom Team 75 Bernhard.


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