Marco Werner holt Pole am Ring

Von Guido Quirmbach
VLN
Flug zur Pole: Der R8 von Werner/Ekström/Scheider/Jarvis

Flug zur Pole: Der R8 von Werner/Ekström/Scheider/Jarvis

Vier Audi R8 LMS an der Spitze nach einem spannenden Zeittraining bei den 24 Stunden am Nürburgring.

Meist wird die Bestzeit zu den 24 Stunden gleich in der ersten Trainingsrunde gefahren, doch diesmal kam es anders. Die erste Runde ging an Marc Lieb. Der hatte keine gute Ausgangsposition und war im Mittelfeld der ersten Gruppe, als er auf die Nordschleife abbog, direkt hinter zwei Audi. «Die haben mich aber gut vorbeigelassen, nur hinter dem nächsten hing ich dann fest.» Das war der R8 von Marc Basseng, doch der rutschte am Brünnchen wegen Dreck leicht von der Strecke, Lieb war vorbei. In der Hohenrein-Schikane wurde der Ludwigsburger Porsche-Werksfahrer noch von einem R-Wagen der Streckensicherung eingebremst. Das Ergebnis der suboptimalen Runde: 8.30.324 min. Damit war er sechs Sekunden schneller als der Rest des Feldes. Bei Manthey Racing war man damit zufrieden und stellte das Favoriten-Auto ab.

Über ein Stunde lang tat sich dann nichts mehr, doch dann purzelten die Zeiten. Erst war es Lucas Luhr, der Lieb unterbot. Luhr stieg aus, während Mike Rockenfeller einen neuen Anlauf unternahm und nochmals schneller als sein Kollege war. Doch dann schlug noch Marco Werner zu und erzielte mit 8.24.754min die absolute Bestzeit: «Es ist nicht so wichtig für ein 24h-Rennen, aber eine Pole ist immer schön. Ich hatte lediglich im Bereich Arembergkurve/Fuchsröhre zwei kleine Probleme im Verkehr, ansonsten eine fast freie Runde» Die Zeit ist um zwölf Sekunden schneller als die Bestzeit des vergangenen Jahres.
 
Rang vier ging an Pierre Kaffer. Der schnellste Porsche kam aus dem Haus Manthey, aber es war der von Arnold/Menzel/Westbrook/Margaritis auf Rang fünf vor dem Porsche von Mamerow/Hardt/Henzler, die das 24h-Rennen zu dritt bestreiten werden. Die Vorjahressieger Bernhard/Lieb/Dumas/Tiemann, blieben mit ihrer einzigen gezeiteten Runde auf Rang sieben vor dem besten BMW von Farfus/J.Müller/Alzen/Lamy.

Der Hybrid-Porsche war gegen Ende noch auf einer schnellen Runde, als er bereits in der Dunlop-Kehre gelbe Flaggen hatte und rund 300m hinter einem Ford festhing. Die Zeit von 8.34.427 min. zeigt somit bei weitem nicht das Potenzial des Autos.
 
Das gesamte Ergebnis gibt es Hier

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