VLN

Doppelte Rennpremiere beim achten VLN-Rennen!

Von - 04.10.2018 17:37

Die Evolutionsstufe des Audi R8 LMS sowie der neue Aston Martin Vantage GT3 feiern beim 50. ADAC Barbarossapreis ihre Rennpremiere, während gleich 17 GT3-Fahrzeuge um den Gesamtsieg kämpfen.

Beim 50. ADAC Barbarossapreis feiern gleich zwei spektakuläre Supersportler ihre weltweite Rennpremiere: der neue Aston Martin Vantage GT3 und der neue Audi R8 LMS. Beide Fahrzeuge befinden sich in der finalen Entwicklungsphase vor der endgültigen GT3-Homologation im kommenden Jahr und starten deshalb in der Klasse SPX. In der VLN starten sie zum ersten Mal, bevor sie hier und in anderen internationalen Serien in der kommenden Saison um Punkte und Pokale streiten.

Der Aston Martin Vantage GT3 wurde im Mai vorgestellt und durchlief seitdem eine intensive Test- und Entwicklungsphase, die beim achten VLN-Lauf nun ihren Höhepunkt findet. Am Volant wechseln sich die beiden Werksfahrer Maxime Martin und Darren Turner ab. «Aston Martin verfügt über einen großen Erfahrungsschatz auf der Nürburgring Nordschleife“» sagt David King, Präsident von Aston Martin Racing. «Daher ist es der perfekte Ort, den neuen Vantage unter Rennbedingungen zu testen.»

Erst am Dienstag wurde der neue Audi R8 LMS auf dem Autosalon in Paris der Öffentlichkeit präsentiert. Nur vier Tage später geht er in der Grünen Hölle das erste Mal auf die Rennstrecke. Den Einsatz bestreitet Car Collection Motorsport mit Christopher Haase und DTM-Pilot Jamie Green. Die Optimierungen des neuen Supersportlers aus Ingolstadt liegen in den Bereichen Aerodynamik und Kühlung, um ein konstanteres Fahrverhalten zu ermöglichen. Zudem wurde die Dauerhaltbarkeit der Kraftübertragung verbessert, was zu längeren Wartungsintervallen führt.

Die GT3-Klasse selbst ist beim 50. ADAC Barbarossapreis mit 17 Fahrzeugen stark besetzt. Das Team SPS automotive performance ist zum ersten Mal mit einem Mercedes-AMG GT3 in der VLN am Start. Die Fahrerpaarung bilden Edoardo Mortara und Renger van der Zande. Auch die Boliden der Teams AutoArena Motorsport und Man-Filter HTP Motorsport tragen einen Stern im Kühlergrill. Gut vertreten ist auch die Audi-Fraktion, mit zwei Fahrzeugen von Phoenix-Racing und jeweils einem R8 LMS von Montaplast by Land-Motorsport und Car Collection Motorsport. Neben Walkenhorst Motorsport mit zwei BMW M6 GT3 ist auch das BMW Team Schnitzer mit Augusto Farfus in den Farben des Münchner Automobilherstellers unterwegs. GetSpeed Performance, Manthey-Racing und Frikadelli-Racing bringen vier Porsche 911 GT3 an den Start, das Wochenspiegel Team Monschau die beiden Ferrari 488 GT3 und Konrad Motorsport den spektakulären Lamborghini Huracan GT3.

Ein berühmter Name taucht in der vorläufigen Teilnehmerliste zum 50. ADAC Barbarossapreis auf: Alex Brundle. Der 28-jährige Sohn des ehemaligen britischen Formel-1-Fahrers Martin Brundle fährt im Porsche Cayman von PROsport-Performance zusammen mit Ex-Formel-3-Fahrer Michele Beretta. Beide treten in die Fußstapfen von Fahrern wie André Lotterer, Jamie Green und Edoardo Mortara, die ebenfalls im Team rund um Christoph Esser ihre Pflichteinsätze zur Erlangung der DMSB Permit Nordschleife (DPN) absolviert haben.

Das gleiche Ziel haben DTM-Pilot Joel Eriksson aus Schweden und Ex-GP2-Fahrer Nick Yelloly aus Großbritannien. Das Duo fährt für das Team Securtal Sorg Rennsport im BMW M235i Racing Cup.
In der Motorsport-Welt sind alle vier bekannte Größen, in der VLN und auf der legendären Nürburgring Nordschleife sind sie Anfänger. Man darf gespannt sein, in welchen leistungsstarken Fahrzeugen Brundle, Beretta, Eriksson und Yelloly in der VLN künftig zu sehen sein werden. Zwei Piloten, die ebenfalls diesen Weg gegangen sind, feiern beim 50. ADAC Barbarossapreis ihre Nordschleifen-Debüt im GT3: Óscar Andres Tunjo und Max Hofer pilotieren einen der beiden Audi R8 LMS von Phoenix-Racing. Für sie schließt sich der Kreis.

Bei vorhergesagter Regenwahrscheinlichkeit von null Prozent und Temperaturen um 20 °C dürfen sich die VLN-Fans auf einen fantastischen Renntag freuen. Dieser beginnt mit dem Zeittraining zwischen 8:30 und 10 Uhr. Das Rennen startet über die gewohnte Distanz von vier Stunden pünktlich um 12 Uhr – High Noon in der Eifel.


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