Phoenix-Racing gewinnt 24h-Generalprobe

Von Sören Herweg
VLN
Sieg beim zweiten VLN-Lauf: Stippler/ Fässler im Phoenix-Racing Audi

Sieg beim zweiten VLN-Lauf: Stippler/ Fässler im Phoenix-Racing Audi

Fässler/ Stippler gewinnen den 55. ADAC-ACAS H&R Cup; Mit BMW und Porsche stehen zwei weitere Marken auf dem Podium

Die Eifel zeigte beim 55. ADAC-ACAS H&R Cup mal wieder ihre eiskalte Schulter, mit einstelligen Temperaturen sowie Regen und Nebel grüßte Petrus die 211 Teilnehmer des zweiten VLN-Laufs. Der Gesamtsieg beim letzten Rennen der Langstreckenmeisterschaft vor dem 24h-Rennen ging an Marcel Fässler und Frank Stippler in ihrem Phoenix-Racing Audi R8 LMS ultra. «Als die Strecke anfing abzutrocknen haben wir im richtigen Moment auf Slicks gewechselt, das hat dann den Ausschlag zu unseren Gunsten gegeben. Als es nass war konnten wir die Pace der Spitzengruppe nicht ganz mitgehen, aber über den Sieg freuen wir uns natürlich besonders, » erklärte Frank Stippler nach dem Rennen.

Nachdem Martin Tomczyk und Jens Klingmann beim Saisonauftakt den dritten Gesamtrang holten durften sie nun eine Stufe höher steigen. Zusammen mit Dirk Adorf überquerte man auf Platz zwei liegend die Ziellinie. «Wir haben heute die entscheidenden Sekunden in der Startphase verloren, denn in der Gischt der vorherfahrenden Autos musste ich phasenweise sehr vorsichtig vorgehen. Ich hätte zwar gedacht, dass es aufgrund des Wetters viele Unfälle geben würde aber, das war nicht so. Wir haben dann noch wegen Unterschreiten der Boxenstoppzeit eine Stop&Go Penalty erhalten, trotzdem bin ich mit dem Resultat höchst zufrieden, » so Dirk Adorf.

Über einen Podiumsplatz durfte sich erneut Timbuli-Racing  freuen, dieses Mal ging der Stockerplatz an die Besatzung Marco Seefried, Norbert Siedler und Pierre Kaffer. Marco Seefried freute sich nach dem Rennen sichtlich über Platz drei: «Endlich mal wieder auf dem Podium. Da wir im Zeittraining keinen finalen Angriff mehr fahren konnten bin ich nur von Position 29 ins Rennen gegangen. In meinem Stint konnte ich dann verdammt viele Fahrzeuge überholen und meine Teamkollegen haben dann den Rest gemacht.»

Die Anfangsphase des Rennens bestimmte vor allem Uwe Alzen in seinem privaten BMW Z4 GT3, als man in der Schlussphase des Rennens auf Podiumskurs war, musste man eine Stop&Go Strafe wegen unterschreiten der Mindesboxenstoppzeit antreten. Die Zielflagge sah man auf Platz sieben. Sensationell ging Christian Menzel ins Rennen, mit seinem Porsche 911 GT3 Cup von Manthey-Racing arbeitete sich der Kelberger in der Startphase auf Rang drei nach vorne. In seinem Schlussturn schied Menzel mit einem technischen Defekt, vermutlich im Bereich des Getriebes, aus. Die Manthey-Speerspitze, der Porsche 911 GT3 RSR, musste nach 17 Runden mit einem Antriebswellenschaden die Segel streichen.

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