Black Falcon gewinnt 24h-Generalprobe

Von Sören Herweg
VLN
Viertes Rennen - Vierter Sieger: Black Falcon siegt bei der 45. Adenauer ADAC simfy-Trophy

Viertes Rennen - Vierter Sieger: Black Falcon siegt bei der 45. Adenauer ADAC simfy-Trophy

Lance David Arnold, Christian Menzel und Andreas Simonsen gewinnen im Mercedes-Benz SLS AMG GT3 die 45. Adenauer ADAC simfy-Trophy

Vier VLN Rennen – vier siegreiche Marken, so sieht die Ausgangslage fünf Wochen vor dem 24 Stunden Rennen Nürburgring-Nordschleife aus. Mit Mercedes-Benz konnte sich bei der 45. Adenauer ADAC simfy-Trophy der vierte deutsche Hersteller in die Siegerliste des Jahres 2014 eintragen. Nach einem schweren Unfall auf der Döttinger Höhe musste das Rennen rund eine Stunde vor Schluss mit der roten Flagge abgebrochen werden, der Sieg ging an das Black Falcon Trio Lance-David Arnold, Christian Menzel und Andreas Simonsen. Die Mercedes-Benz SLS GT3 Besatzung ging von der Pole-Position in das über vier Stunden angesetzte Rennen, auch das Zeittraining musste aufgrund eines Unfalls unterbrochen werden. « Ich bin dieses Jahr schon beim ersten VLN-Lauf gestartet, damals waren 45 Fahrzeuge weniger am Start. Unser Schlüssel zum Erfolg war es fehlerfrei durch den Verkehr zu kommen. Mit dem Sieg gehe ich natürlich gerne in das 24h-Rennen, ein Erfolg den wir dann gerne wiederholen würden», so Andreas Simonsen, für den es der erste VLN-Gesamtsieg war.

Platz zwei ging an Jörg Müller und Uwe Alzen im BMW Sports Trophy Team Marc VDS BMW Z4 GT3. «Es ist natürlich schade, dass das Rennen heute abgebrochen wurde. Wir wollten eigentlich noch etwas mit den Reifen ausprobieren, aber konnten das Testprogramm nicht komplett abspulen. Trotzdem gehen wir voller Zuversicht in das 24h-Rennen, wir kennen das Auto sehr gut und unsere Vorbereitung hätte besser nicht laufen können», erklärte Jörg Müller nach dem Rennen.

Frikadelli-Racing mit dem Quartett Frank Stippler, Klaus Abbelen, Sabine Schmitz und Patrick Huisman komplettierte das Podium. Gaststarter Stippler: «Mein Dank gilt natürlich erst einmal Audi, Porsche, Klaus Abbelen und seiner Mannschaft, dass sie mir den Start heute ermöglicht haben. Uns wurde bei einem Boxenstopp die falsche Mindeststandzeit angezeigt und dadurch haben wir dann wertvollen Boden verloren, diesen konnten Patrick und ich durch zwei schnelle Stints dann teilweise wieder aufholen.»

Auf Platz vier überquerten Jens Klingmann, Dominik Baumann und Claudia Hürtgen im bestplatzierten Schubert-Motorsport BMW Z4 die Ziellinie. Ihre Teamkollegen Lucas Luhr, Dirk Müller, Dirk Werner und Alexander Sims wurden nach einem Reifenschaden nur als 19.gewertet. Platz fünf ging an den zweiten Black-Falcon SLS vor dem Dörr-Motorsport McLaren MP4-12C GT3. Der Supersportler aus Woking konnte im Verlauf des Rennens in den Händen von McLaren-Werksfahrer Kevin Estre sogar Führungsluft schnuppern.

Der nächste VLN-Lauf findet am 5. Juli statt, zwei Wochen davor geht aber das deutsche Motorsport-Highlight, das 24 Stunden Rennen Nürburgring-Nordschleife, über die Bühne.

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