Latvala drückt die «Schulbank»

Von Toni Hoffmann
Der dritte Finnland-Platz stärkte Latavals Selbstvertrauen.

Der dritte Finnland-Platz stärkte Latavals Selbstvertrauen.

Jari-Matti Latvala möchte seine Leistung auf Asphalt verbessern und besucht daher eine Rennfahrerschule in Finnland.

Der in dieser Saison nicht besonders glücklich agierende [*Person Jari-Matti Latvala*] hat mit dem dritten Platz bei seinem finnischen WM-Heimspiel wieder etwas Selbstvertrauen getankt. Dass der aktuelle WM-Vierte kein grosser Asphaltspezialist ist, ist hinlänglich auch bekannt. Deswegen wurde er im letzten Jahr im offiziellen Ford-Team für die Asphalt-Runden in Spanien und auf Korsika durch den Belgier François Duval ersetzt und ins B-Team von Stobart «verbannt». Dieses Schicksal blüht im für den vorletzten Lauf in Spanien Anfang Oktober diesmal nicht.

Er möchte auch dazu beitragen, die mächtige Citroën-Dominanz in Spanien, wo Sébastien Loeb seit 2005 immer gewonnen hat und sein Citroën-Partner Dani Sordo in den letzten drei Jahren Zweiter wurde, zu brechen. «Ich besuche eine Rennstrecke in Finnland, auf der ich in einem normalen Strassenauto lernen möchte, wie man auf Asphalt fährt. An zwei weiteren Tagen fahre ich mit einem Rennfahrer, der schon früher geholfen hat», sagte Latvala. «Bei diesem Test benutzen wir aber keine aktuelles Rallyefahrzeug. Ich steuere einen allradgetriebenen Sportwagen, mit dem ich immer wieder lernen möchte, wie man in Kurven bremst. Dort habe ich bisher immer Zeit verloren.»

Im Spanien will er gegen Sordo richtig kämpfen. «Gegen Sordo in Spanien zu kämpfen, wird sehr hart. Vielleicht kann ich einigen Druck auf ihn ausüben, das wäre für mich und auch für das Team gut.» Beim WM-Auftakt im verregneten Irland auf den nassen Asphaltpisten lag er zu Beginn kurz in Führung und warf dann den Ford von der schmierigen Piste. Nach der ersten Etappe auf Zypern mit den sechs Asphalt-Prüfungen war er mit seinem Speed und den dritten Platz hinter Sordo und Loeb zufrieden. «Im letzten Jahr wurde ich auf Korsika Vierter und in Spanien Sechster, damit war ich sehr zufrieden. Damals hatten wir aber vor Spanien nicht getestet. Ich denke, ich kann mich vor Spanien noch etwas verbessern.»

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