Mercedes-AMG beim Test des ADAC GT Masters vorne

Von Oliver Müller
ADAC GT Masters
Schnellster beim Test des ADAC GT Masters auf dem Lausitzring: Der Mercedes-AMG GT3 von HTP-Winward

Schnellster beim Test des ADAC GT Masters auf dem Lausitzring: Der Mercedes-AMG GT3 von HTP-Winward

Raffaele Marciello fuhr bei den offiziellen Testfahrten des ADAC GT Masters auf dem Lausitzring die Bestzeit. Auch Porsche und Audi zeigten sich stark aufgelegt. Test verspricht Hochspannung für die anstehende Saison.

Im ADAC GT Masters sind die offiziellen Vorsaison-Testfahrten auf dem Lausitzring beendet. Über das Wochenende wurden insgesamt fünf Sessions absolviert, was den teilnehmenden Piloten, Teams bzw. Fahrzeugen fast sechseinhalb Stunden an Streckenzeit auf dem 3,478 Kilometer langen Kurs brachte. Die Bestzeit wurde in der vierten Sitzung am Sonntagnachmittag gesetzt und ging an Mercedes-AMG-Pilot Raffaele Marciello.

Der schnelle Italiener schaffte eine starke Rundenzeit von 1:22,330 Minuten. «Ich war am Ende ziemlich zufrieden. Wir sind gut gerüstet für den Saisonauftakt. Mal sehen, wie dann die Bedingungen sind. Aber wir haben ein gutes Team und werden uns schnell darauf einstellen», so Marciello, der für das Team HTP-Winward fährt und sich den Mercedes-AMG GT3 2020 mit Philip Ellis teilt.

Die zweitbeste Zeit des Wochenendes ging an das Meister-Duo des Vorjahres. Kelvin van der Linde machte es im Audi R8 LMS jedoch spannend und drehte seinen persönlich schnellsten Umlauf erst in der letzten Session am späten Sonntagabend.«Es lief sehr gut. Wir haben viel ausprobiert und es hat alles funktioniert. Wir sind startklar für den Saisonauftakt in knapp zwei Wochen. Da jedes Team ein anderes Testprogramm hatte, werden wir erst dann das richtige Kräfteverhältnis sehen», prognostiziert der Südafrikaner, der wie 2019 wieder gemeinsam mit Patric Niederhauser unterwegs ist, und 1:22,365 Minuten erreichte.

Alle anderen Zeiten der Top Sechs des Wochenendes stammten (genauso so wie die Bestzeit von Marciello) aus der vierten Session. Bei Außentemperaturen von 22 Grad Celsius, Sonnenschein und trockener Strecke kamen die GT3-Boliden des ADAC GT Masters in der Lausitz eben sehr gut zurecht. Gesamtplatz drei ging mit 1:22,467 Minuten an Porsche-Werksfahrer Sven Müller, der sich bei Herberth Motorsport einen 911 GT3 R mit Teamchef Robert Renauer teilt.

Dahinter folgte der Mercedes-AMG GT3 von Toksport WRT mit Maro Engel und Luca Stolz. Hier erzielte Engel eine Zeit von 1:22,472 Minuten und lag somit nur 0,142 Sekunden hinter Werksfahrer-Kollege Marciello zurück. Fünfter wurde der zweite Mercedes-AMG von HTP-Winward mit Indy Dontje und Maxi Götz (1:22.505 Min.) vor dem Audi von Dennis Marschall (Rutronik-Racing), der mit 1:22,542 Minuten die Top Sechs komplettierte.

Das ADAC GT Masters wird in knapp zwei Wochen schon wieder auf dem Lausitzring Station machen. Vom 31. Juli bis zum 2. August steht dort das erste Rennwochenende der Saison 2020 an.

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