Infos und Hintergründe zum Start des ADAC GT Masters

Von Oliver Müller
ADAC GT Masters
Die Corvette C7 GT3-R von Callaway Competition wird 2020 von Jeffrey Schmidt und Markus Pommer pilotiert

Die Corvette C7 GT3-R von Callaway Competition wird 2020 von Jeffrey Schmidt und Markus Pommer pilotiert

An diesem Wochenende geht das ADAC GT Masters in die Saison 2020. Schauplatz ist erstmals seit der Saison 2017 wieder der Lausitzring. SPEEDWEEK.com blickt auf die Rennen voraus.

Es kann los gehen: Das ADAC GT Masters startet an diesem Wochenende in die Saison 2020. Erstmals seit 2017 fährt die 'Liga der Supersportwagen' wieder auf dem Lausitzring zwei Rennen. Zuletzt fand auf der Strecke in Brandenburg jedoch der Saisonvortest statt. Der Lausitzring hat bekanntlich verschiedene Layouts. Das ADAC GT Masters fährt die 3,478 Kilometer lange Streckenvariante. Es wird also schon circa zu Mitte der Gegengerade wieder links abgebogen.

Über 30 GT3-Fahrzeuge stehen in der Lausitz am Start. SPEEDWEEK.com hat bereits einen kurzen Blick auf wichtige Änderungen im Startfeld geworfen. Später kam dann noch ein weiterer Porsche 911 GT3 R vom Team75 Bernhard hinzu, der mit Steer-by-Wire ausgestattet ist und einen Gaststart absolviert.

Der spektakulärste Neuzugang der Saison 2020 ist aber natürlich der Bentley Continental GT3, den T3-HRT-Motorsport für das Piloten-Duo Constantin Schöll und Werksfahrer Jordan Pepper einsetzt. Neu ist auch die Evo-Version des Mercedes-AMG GT3. Mit WRT (Audi), Toksport WRT (Mercedes-AMG) und SSR Performance (Porsche) stehen zudem drei Teams vor ihrer ersten kompletten Saison in der Serie.

Aber auch auf Fahrerseite ist 2020 wieder einiges geboten. Mit Kelvin van der Linde, Patric Niederhauser, Maximilian Götz, Daniel Keilwitz, Christopher Mies, Sebastian Asch und Robert Renauer sind insgesamt sieben Ex-Meister am Start. Maro Engel und Raffaele Marciello haben zudem schon den FIA GT World Cup in Macau gewonnen.

Als Fahrer nicht mehr mit dabei ist jedoch Timo Bernhard. Der zweimalige Le-Mans-Sieger hat im Winter bekanntlich seine Profikarriere beendet. Nun kann er sich komplett auf die Aufgabe als Teamchef seines Team75 Bernhard konzentrieren. «Die Konkurrenz ist wie erwartet sehr stark und es wird über die gesamte Saison eine enge Angelegenheit werden. Der Lausitzring war in den vergangenen Jahren nicht Teil des Kalenders. Wir fühlen uns aber gut vorbereitet und sind stolz, wieder mit zwei Porsche 911 GT3 R und Top Fahrern gemeinsam mit unseren Partnern ein Teil dieser hochkarätigen Meisterschaft zu sein», blickt Bernhard voraus.

Ebenfalls wieder mit dabei ist natürlich die Corvette C7 GT3-R von Callaway Competition. Diese wird 2020 von Jeffrey Schmidt und Markus Pommer pilotiert. «Bei den Tests hatte ich ein gutes Gefühl. Das Team arbeitet sehr konzentriert und hat in der Vorbereitung bereits einen super Job gemacht. Da die Konkurrenz allerdings jedes Jahr stärker wird, bin ich gespannt, wo wir im Qualifying landen werden. Wir wollen und müssen natürlich gleich am ersten Wochenende so viele Punkte mitnehmen wie möglich», meint Pommer vor dem Saisonstart.

Für die Rennen auf dem Lausitzring hat der ADAC aufgrund der Coronakrise ein behördlich genehmigtes Hygiene- und Infektionsschutzkonzept entwickelt. Das bedeutet aber auch, dass die Rennen diesmal ohne Zuschauer stattfinden werden. Die Action kann jedoch im Fernsehen und im Livestream über Internet angeschaut werden. Hier mehr Infos dazu.

Das sind die Zeiten des Wochenendes

Freitag, 31. Juli
1. Freies Training ab 14:15 Uhr
Freies Training Junioren/Trophy ab 15:20 Uhr
2. Freies Training ab 17:50 Uhr

Samstag, 01. August
1. Qualifying ab 09:00 Uhr
Startaufstellung 1. Rennen ab 13:00 Uhr
1. Rennen ab 13:05 Uhr

Sonntag, 02. August
2. Qualifying ab 09:00 Uhr
Startaufstellung 2. Rennen ab 13:00 Uhr
2. Rennen ab 13:05 Uhr

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