Mit diesem Feld kommt das GT Masters zum Lausitzring

Von Oliver Müller
ADAC GT Masters
Lag beim Test des ADAC GT Masters auf dem Lausitzring vorne: Der Mercedes-AMG GT3 von HTP-Winward

Lag beim Test des ADAC GT Masters auf dem Lausitzring vorne: Der Mercedes-AMG GT3 von HTP-Winward

Unglaubliche 32 GT3-Renner begehen den Saisonstart des ADAC GT Masters auf dem Lausitzring. Mit dabei sind Fahrzeuge der sieben Marken Audi, Bentley, BMW, Corvette, Lamborghini, Mercedes-AMG und Porsche.

Am kommenden Wochenende (31. Juli bis 2. August) ist es endlich soweit. Das ADAC GT Masters geht in die Saison 2020. Und trotz Coronakrise konnte das Feld in der 'Liga der Supersportwagen' stabil gehalten werden. Insgesamt stehen 32 Fahrzeuge parat. Dies ist gleich schon mal als mächtiger Erfolg zu werten. Schauplatz des Auftakts ist der Lausitzring. Dort hat die Serie letztmals 2017 ein Rennen ausgetragen. Vor circa zwei Wochen fand in der Lausitz jedoch schon der offizielle Saisonvortest statt, um den Teams die Möglichkeit zu bieten sich wieder auf die 3,478 Kilometer lange Strecke einzuschießen.

Einziger Wermutstropfen für das anstehende Rennwochenende ist, dass der angedachte Ferrari 488 GT3 von HB Racing nicht am Start stehen wird. Das Team aus Österreich hat jedoch mit Herberth Motorsport zusammen gespannt. Gemeinsam wird ein Porsche 911 GT3 R aufgeboten, der vom letztjährigen HB-Piloten Sebastian Asch und Herberth-Teamchef Alfred Renauer pilotiert wird. «Mit dem Team verbindet uns eine langjährige Partnerschaft», so Renauer. «Bereits 2014 markierte den gemeinsamen Einstieg in das ADAC GT Masters. Wir freuen uns auf den Support der Jungs.» Somit wächst das Aufgebot von Herberth auf zwei Porsche, da das Fahrzeug von Robert Renauer und Werksfahrer Sven Müller natürlich weiterhin mit von der Partie ist.

Inzwischen ist auch klar, wer den Mercedes-AMG GT3 von Schütz Motorsport fährt. Hier teilen sich Marvin Dienst und Philipp Frommenwiler die Lenkradarbeit. Unklar ist hingegen noch die Besatzung im BMW M6 GT3 von MRS GT-Racing. Hier ist bislang Jens Klingmann als einziger Pilot gemeldet. Er hatte sich zuletzt jedoch die Arme gebrochen und wurde beim Test von Martin Tomczyk und Niklas Krütten vertreten. Hier hat der ADAC bereits eine erste vorläufige Startliste veröffentlicht.

Im starken Feld des ADAC GT Masters ist die Favoritenfrage in jedem Jahr schwer zu beantworten. Beim Test war jedoch Raffaele Marciello am schnellsten. Er teilt sich einen Mercedes-AMG GT3 mit Philip Ellis. «Erst nach dem ersten Qualifying werden wir wissen, wo wir wirklich stehen», stellt Ellis jedoch kar. «Die Zusammenarbeit mit Lello klappte auf Anhieb super. Er ist einer, der mit jeder Fahrzeugabstimmung gut zurechtkommt. Das bedeutet: Passt ein Set-up für mich, passt es auch für ihn. Die Atmosphäre an unserem Auto ist sehr entspannt. Wir wissen, dass wir das Zeug dazu haben, ganz vorne mitzufahren, also kann es für uns nur ein Ziel geben. Aber perfekte Vorbereitung hin oder her – in 14 Rennen kann viel passieren.»

Ebenfalls als Favoriten gehen natürlich die aktuellen Titelträger Patric Niederhauser und Kelvin van der Linde in die Saison. Sie teilen sich auch 2020 wieder einen Audi R8 LMS von Rutronik Racing. «Der Punktestand ist bei allen wieder null, jeder hat die gleichen Chancen. Die Titelverteidigung ist ganz klar unser Ziel, aber wir wissen natürlich auch, wie hoch das Niveau ist. In diesem Jahr ist es gefühlt sogar noch höher als in den Jahren zuvor. Natürlich braucht es auch etwas Glück, aber wir sind gut gerüstet», blickt Niederhauser voraus.

Das erste freie Training beginnt am Freitag ab 14:15 Uhr. Die Rennen steigen Samstag und Sonntag jeweils um 13:05 Uhr und werden natürlich von SPORT1 im Fernsehen übertragen.

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