Sieg für Mercedes-AMG GT3 beim Auftakt des GT Masters

Von Oliver Müller
ADAC GT Masters
Triumph für Luca Stolz und Maro Engel im Mercedes-AMG GT3 von Toksport WRT beim Rennen des ADAC GT Masters auf dem Lausitzring

Triumph für Luca Stolz und Maro Engel im Mercedes-AMG GT3 von Toksport WRT beim Rennen des ADAC GT Masters auf dem Lausitzring

Richtig gute Action, spannender Motorsport und super Unterhaltung bot das erste Rennen des ADAC GT Masters auf dem Lausitzring. Am Ende triumphierten Luca Stolz und Maro Engel für das Team Topsport WRT.

Das erste Rennen des ADAC GT Masters in der Saison 2020 ist beendet: Die Show, die das Feld der 33 GT3-Fahrzeuge auf dem Lausitzring in den Asphalt gebrannt hat, war wieder einmal aller erste Sahne - und hat gezeigt, warum der Motorsport in der Coronapause so sehr vermisst wurde. Nach gut einer Stunde und 43 Runden siegte der Mercedes-AMG GT3 von Toksport WRT mit den beiden Werksfahrern Luca Stolz und Maro Engel.

Stolz begann das Rennen schon von der Pole-Position aus. Er verlor den Platz jedoch gleich bei der Anfahrt auf Kurve eins an den Porsche 911 GT3 R von Alfred Renauer (Herberth Motorsport). Dessen Zwillingsbruder Robert Renauer setzte sich in einem weiteren Porsche von Herberth Motorsport auf Platz drei.

Schlecht lief die Anfangsphase für den von Platz zwei gestarteten Audi R8 LMS von Maximilian Paul, der noch in der ersten Runde in den Kies rutschte und so bis ans Ende des Feldes zurückfiel. Platz vier holte sich Michael Ammermüller im Porsche von SSR Performance vor Markus Pommer in der Corvette C7 GT3-R von Callaway Competition.

Gut zehn Minuten im Rennen fuhr Stolz dann jedoch dem führenden Porsche in Kurve fünf seitlich ins Heck und schickte ihn in einen Dreher, was Renauer auf Position 15 zurückfallen ließ. «Eine blöde Situation. In der Kurve kann man mehrere Linien fahren. Ich war halt schon innen. Er hat dann sehr weit geschnitten», bewertete Stolz die Situation nach dem Rennen. Die Rennleitung sah es ähnlich und verhängte keine Strafe.

Noch heftiger zur Sache ging nach circa 15 Rennminuten. Markus Pommer verbremste sich bei der Anfahrt auf Kurve eins, touchierte dabei den Porsche von Ammermüller und räumte den zweitplatzierten Robert Renauer ab. Für Pommer und Renauer war das Rennen beendet. «Markus hat sich total verschätzt. Da hat er mich getroffen. Ich habe nicht damit gerechnet, abgeschossen zu werden», meinte Renauer. Ammermüller konnte zwar weiterfahren verlor aber einen Platz an Klaus Bachler in einem weiteren Porsche 911 GT3 R (Team75 Bernhard).

Beim Restart holte sich Bachler dann sogar die Führung von Stolz, indem er sich in einer sehenswerten Action an dem Mercedes-AMG in Kurve eins vorbei bremste. Dann ging das Boxenstoppfenster auf und die Piloten wechselten jeweils auf ihren Wagenpartner. Simona de Silvestro übernahm von Klaus Bachler, Maro Engel von Stolz und Christian Engelhart von Ammermüller. Doch schon bei der Ausfahrt aus der Boxengasse schnappte sich Engel den Lead von der Schweizerin. Wenig später fiel sie auch hinter Engelhart zurück auf Platz drei. Dahinter platzierten sich die beiden Land-Audi von Christopher Mies und Christopher Haase.

Knapp 15 Minuten vor Rennende dann der nächste Zwischenfall: Mies drehte de Silvestro bei der Anfahrt auf die Start/Zielgerade um. Beide fielen aussichtslos zurück. Christopher Haase übernahm die dritte Position, die er hinter dem Topsport WRT-Mercedes-AMG und dem SSR-Porsche auch gemeinsam mit Wagenpartner Max Hofer ins Ziel brachte. Rang vier ging an den zweiten Porsche vom Team75 Bernhard mit Jannes Fittje und David Jahn.

Am Sonntag folgt ab 13:05 Uhr das zweite Rennen des ADAC GT Masters auf dem Lausitzring. So kann die Action im Livestream und im Fernsehen angeschaut werden.

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