Lausitzring: Änderungen im Feld des ADAC GT Masters

Von Martina Müller
ADAC GT Masters
Hamza Owega (Mitte) gibt sein Debüt im ADAC GT Masters

Hamza Owega (Mitte) gibt sein Debüt im ADAC GT Masters

Am kommenden Wochenende begeht das ADAC GT Masters die sechste Kalenderstation 2020. Hierbei gibt es einige Umbesetzungen in den Cockpits. So fährt beispielsweise Hamza Owega nun den Audi von Rutronik Racing.

Nicht mehr lange, dann gibt es wieder Rennaction im ADAC GT Masters. Vom morgigen 30. Oktober bis zum Sonntag (01. November) steht in der 'Liga der Supersportwagen' das sechste Rennwochenende 2020 an. Wie üblich ist das Feld auch auf dem Lausitzring wieder richtig stark besetzt. Insgesamt 32 Supersportwagen wurden gemeldet.

In Bezug auf die Cockpits gab es nun aber einige Änderungen: So wird Carrie Schreiner beispielsweise nicht im Audi R8 LMS von Rutronik Racing antreten. «Leider werde ich dieses Wochenende nicht am Lausitzring starten. Ich kämpfe seit kurzem mit einer starken Erkältung und in der aktuellen Situation ist es einfach zu riskant, unter den Umständen mein Umfeld zu gefährden. Am Ende ist die Gesundheit einfach unser höchstes Gut und steht über allem. Dies ist ein harter Schlag für mich, da mir leider die Chance genommen wird mit Dennis um P3 in der Junior Wertung zu fahren. Es ist wie es ist; ich wünsche meinem Team viel Erfolg im Kampf um die Meisterschaft und vor allem Dennis, dass er mit Hamza als Ersatzfahrer einen gutes Rennen haben wird», erklärt Schreiner über Social Media.

Beim von Schreiner angesprochenen Hamza handelt es sich um Hamza Owega. Der Kölner kennt das ADAC-Umfeld bereits sehr gut. 2019 war er in der ADAC GT4 Germany am Start und fuhr einen Mercedes-AMG GT4 von GetSpeed Performance zusammen mit seinem Bruder Jusuf Owega. Das Duo beendete die Saison auf Platz drei der Tabelle. Die beiden Owegas waren 2020 in der GT World Challenge Europe unterwegs und pilotierten dort einen Audi R8 LMS vom Team WRT.

Ebenfalls nicht zum Lausitzring kommen wird BMW-Werksfahrer Nick Yelloly. Er wurde positiv auf das Coronavirus getestet und kann somit nicht den BMW M6 GT3 von Schubert Motorsport fahren. Somit erhält Henric Skoog einen neuen Teamkollegen. Dabei handelt es sich um Sheldon van der Linde. Der Südafrikaner ist Bruder des amtierenden Champions Kelvin van der Linde und ging 2017 und 2018 bereits im ADAC GT Masters an den Start.

«Es hat uns sehr getroffen, von Nicks Infektion zu hören und wir alle wünschen ihm gute Besserung. Mit Sheldon van der Linde haben wir einen wahren Edelreservisten im Auto. Wir haben keine Zweifel, dass er Nick würdig vertreten wird. Was das Wochenende angeht, sind wir natürlich ebenso positiv gestimmt. Der Sieg auf dem Red Bull Ring hat dem gesamten Team enorm viel Auftrieb für die Schlussphase gegeben. Alle haben unermüdlich für diesen Erfolg gearbeitet und es gibt uns das Gefühl, endlich zurück im ADAC GT Masters zu sein», so Teamchef Andre Schubert.

Bei Aust Motorsport wird Markus Winkelhock einen der beiden Audi R8 LMS an der Seite von Hendrik von Danwitz steuern. Er vertritt Rahel Frey. Die Schweizerin tritt an diesem Wochenende in der European Le Mans Series an, die in Portimão das Saisonfinale bestreitet.

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