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Henzler glaubt an Falken!

Von Guido Quirmbach
Wolf Henzler mit seinem Einsatzauto 2010

Wolf Henzler mit seinem Einsatzauto 2010

Der japanische Reifenhersteller Falken will sich im Motorsport etablieren und drückt aufs Entwicklungstempo

Nach einigen halbherzigen Versuchen in Europa und den USA will es der japanische Reifenhersteller Falken nun wissen. Im Auftrag von Falken setzt Rod Everett in einen neuen 2010er Porsche GT3 RSR in der gesamten ALMS ein.

Porsche Werksfahrer-Wolf Henzler ist neben dem Amerikaner Bryan Sellers einer der Piloten. Henzler konnte sein neues Team bei den Spring-Tests in Sebring kennenlernen, die Falken noch um drei Tage verlängerte. Der Nürtinger, der vor kurzem Vater geworden ist, war angetan: «Die Zusammenarbeit verläuft gut. Das Team hat zwar wenig Erfahrung mit Porsche, aber ist schon lange im Motorsport dabei. Mein Ingenieur arbeitete zuletzt noch im Acura-Team von Adrian Fernandez.

Den Reifennachteil gegenüber den etablierten Teams sieht Henzler realistisch. «Wir können sicher in diesem Jahr nicht auf dem Level von Flying Lizard fahren, aber einige Highlights möchte ich schon setzen»

Doch was nicht ist, kann ja noch werden. Laut Henzler ist das Entwicklungstempo hoch, für jeden Test kommen aus Japan neue Gummi-Mischungen. «Falken will zur Konkurrenz aufschliessen, das was ich bislang gesehen habe, stimmt mich für die Saison sehr optimistisch.» Für die 12h von Sebring werden Henzler und Sellers durch Henzlers französischen Werksfahrer-Kollegen Patrick Pilet verstärkt.

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