Baltimore: Erster Saisonsieg für Henzler/Sellers

Von Oliver Runschke
ALMS
In Baltimore nicht zu schlagen: Henzler/Sellers

In Baltimore nicht zu schlagen: Henzler/Sellers

Falken-Porsche siegt in der GT-Klasse, Favoriten von Pickett Racing und Dyson straucheln, Gesamtsieg für Level 5.

Überraschungssieger bei der zweiten Ausgabe des Grand-Prix von Baltimore: In der GT-Klasse wiederholten auf dem Strassenkurs rund um das örtliche Baseballstadion die in dieser Saison nicht gerade vom Glück verfolgten Falken-Porsche-Piloten Wolf Henzler und Bryan Sellers ihren Vorjahressieg, der Gesamtsieg ging den HPD ARX-03b von Level 5 mit Christophe Bouchut/Scott Tucker.

Der erste Gesamtsieg eines LMP2 in der ALMS seit den seligen Zeiten der Porsche/Acura-Duelle wurde möglich, nachdem die von Beginn an Führenden Klaus Graf/Lucas Luhr (Pickett-HPD ARX-3a) durch Getriebeprobleme acht Runden verloren und Chris Dyson/Guy Smith (Dyson-Lola-Mazda), für die es ohnehin in Baltimore überhaupt nicht lief, mit loser Karosserie einen längeren Stopp einlegen mussten.

Bis kurz vor Rennende führten zwar Ricardo Gonzales/Luis Diaz im zweiten Level 5-HPD, doch Diaz musste Bouchut passieren lassen, um seinen um die LMP2-Meisterschaft kämpfenden Teamchef Tucker zum Sieg zu verhelfen.

Den Grundstein zum ersten GT-Klassensieg von Falken legte Wolf Henzler in der Startphase. Der Porsche-Werksfahrer ging im 911 GT3 RSR einem Startcrash in der ersten Kurve aus dem Weg, rückte dadurch auf Platz drei vor und lag hinter dem Zweiten Jörg Müller (RLL-BMW M3), als der führende Corvette-Pilot Tom Milner einen Fehler machte und auf Rang drei abrutschte..

Als Müller dann aufgrund eines Kontaktes mit einem GTC-Porsche zu einer drakonischen einmütigen Stop-und-Go-Strafe an die Box zitiert wurde, fand sich Henzler an der Spitze wieder. Und einmal in Führungen gaben weder der Nürtinger, noch sein Teamkollegen Bryan Sellers in der zweiten Rennhälfte die Spitze ab, ungeachtet des starken Drucks der Corvette von Milner und Oliver Gavin.

Milner/Gavin belegten so Rang zwei vor Scott Sharp und Johannes van Overbeek im Extreme Speed-Ferrari 458 Italia.

Dirk Müller und Joey Hand fuhren im RLL-BMW M3 auf Rang vier vor Jörg Bergmeister und Patrick Long (Flying Lizard-Porsche 911 GT3 RSR).

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