Xavi Fores positiv überrascht: «Honda hat Potenzial!»

Von Kay Hettich
Britische Superbike-Meisterschaft
Xavi Fores fand die BSB-Honda Fireblade überraschend gut

Xavi Fores fand die BSB-Honda Fireblade überraschend gut

In der Britischen Superbike- Meisterschaft warten viele neue Herausforderungen auf Javier Fores. Der 33-jährige Spanier stellte beim ersten Honda-Test erleichtert fest, dass die Fireblade SP2 besser ist als erwartet.

Obwohl Xavi Fores 2018 seine bisher beste Saison in der Superbike-WM fuhr, fiel er für kommendes Jahr durch den Rost. Der Spanier, der seit 2013 Ducati fährt und 2014 die IDM Superbike gewann, fand bei Honda Racing in der Britischen Superbike-Meisterschaft (BSB) Unterschlupf und absolvierte in Spanien einen zweitägigen Test mit der CBR1000RR SP2.

Der zweitägige Test fand auf dem 2005 erbauten und zwischen Portimão (Portugal) und Jerez (Spanien) liegenden Circuito Monteblanco statt. Der Umstieg für Fores gewaltig. Der 33-Jährige fuhr seit 2013 nur mit der Ducati Panigale V2, ein Vierzylinder-Motorrad pilotierte er zuletzt in der spanischen Meisterschaft 2012 (CEV) – eine BMW S1000RR. Außerdem sind in der BSB keine elektronischen Fahrhilfen erlaubt.

Nachdem die Honda Fireblade SP2 in der Superbike-WM scheiterte, waren die Erwartungen von Fores für seinen ersten Test gering. «Der Test war gut, sogar viel besser als von mir erwartet», sagte Fores gegenüber SPEEDWEEK.com. «Es war das erste Mal seit 2012, dass ich ein Vierzylinder-Bike gefahren bin. Und es war klasse: Das Bike hat keine elektronischen Fahrhilfen und man versteht es dadurch besser. Man kann einfacher herausfinden, was die Schwachstellen sind und was man ändern muss.»

«Die Piste hat bei unserem Test keinen guten Grip, dennoch kamen wir auf ordentliche Rundenzeiten», berichtete Fores weiter. «Die Sitzposition war für mich nicht ideal, grundsätzlich bin ich aber wirklich sehr beeindruckt vom Potenzial der Honda. Die Fireblade, ohne Elektronik, kann über die Saison ein starkes Bike sein. Die vielen neuen Rennstrecken werden aber wahrscheinlich mein größtes Problem in der kommenden Saison sein, zum Glück werden wir vor dem Saisonstart noch ein paar Tests haben. Das war aufregend! Ich denke meine Wahl für 2019 war richtig, ich freue mich schon auf den Saisonstart.»

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