Nur fliegen ist schöner...

Kolumne von Stefanie Szlapka
Cross-Country Auto
Ab in die Lüfte...

Ab in die Lüfte...

Einen Tag im Helikopter und den anderen zusammen mit Dirk von Zitzeweitz im Presse-Touareg. Langweilig war es nie bei der Silk Way Rallye.

Die vergangenen beiden Tage waren mal wieder alles andere als langweilig. Gestern durfte ich in einem Hubschrauber mitfliegen, der uns zur Prüfung flog. Leider sahen wir von dort auch, dass Giniel de Villiers und Dirk von Zitzewitz einen Unfall hatten. Zum Glück war den beiden nichts passiert, auch wenn das Auto vor Ort nicht mehr zu reparieren war. Doch dafür ist Dirk heute in unserem Presse-Touareg mitgefahren.
Endlich hatte ich die Möglichkeit in einem Helikopter mitzufliegen und dann auch noch bei einer Rallye. Die Freude war riesig, auch wenn wir um kurz nach zwei im Biwak aus unseren Zelten krochen, um rechtzeitig im nächsten Biwak zu sein. Dort trudelten wir auch um 8 Uhr ein. Später ging es dann zum Heli: einem russischen Militärhubschrauber.

Als ich einstieg fühlte ich mich irgendwie an eine Kaffeefahrt im Bus erinnert. Die wenigen Sitze mit Rücken zur Wand sahen aus, wie aus einem alten Reisebus ausgebaut und durch den gesamten Heli zog sich vom Cockpit bis zum Heck ein schmaler Perserteppich. Ich setzte mich hin und stellte als erstes fest: hmm, nix zum Anschnallen. So suchte sich jeder irgendwo ein Plätzchen, wer wollte konnte auch stehen - hat die drei Piloten eher null interessiert.

Der eine saß in der Mitte auf einem Brett, dass er immer hochklappen musste, wen er auch dem Cockpit wollte. Echt schräg. Dann hoben wir ab - ein echt cooles Gefühl, wenn sich diese große Maschine in die Luft quält. Wir konnten sogar ein Fenster öffnen, aus dem wir fotografieren konnten.

Eine Stunde dauerte der Flug bis zum ersten Punkt, doch leider waren dort schon so viel Fahrzeuge durch, dass wir uns entschieden, gleich weiterzufliegen. Am nächsten Punkt sahen wir noch den letzten Race Touareg entschwinden. Dich wir sahen noch die Lkws und einige Autos, wie sie sich durch das kleine Dünenfeld schlugen.

Dann hätte uns beinahe auch noch einer der gigantischen Kamaz-Trucks erwischt. der hatte sich entschieden um das Dünenfeld zu fahren und hielt direkt auf unsere kleine Gruppe. Anscheinend dachten wir und der Fahrer das Gleiche: mal sehen, wie mein Gegenüber reagiert. Aber als er nur noch so 20-30 meter entfernt war, entschieden wir uns doch zu rennen. Zum Glück entschied sich der Pilot in dem Moment für die andere Richtung. Überlebt!

Nach etwa zwei Stunden flogen wir zurück ins Biwak. Dort quatschte ich etwas mit Dirk und wir schmiedeten den Plan zusammen im Presse-Fahrzeug zu fahren. Gesagt getan: er wechselte zu uns und übernahm für die ganzen 320 Kilometer das Steuer. Aber ich denke, er hatte auch seinen Spaß. Als wir am Startpunkt vorbeikamen, sahen wir dass die Race Touareg gerade zum Startbereich fuhren. Die paar Minuten hatten wir auch noch Zeit und schauten uns den Start an.

Dann gings weiter Richtung Elista - rund 30 Kilometer vor dem Ziel kreuzte die Rennroute die Assistenzroute - der zweite Kontrollpunkt. Kurzfristig entschieden wir uns auch dort auf die VWs zu warten. Die die beiden Offiziellen an dem Kontrollpunkt Dirk kannten, durften wir direkt dort stehenbleiben. Als eine Stunde später die drei Touaregs einbrachen, standen wir nur wenige Meter entfernt. Dirk wurde quasi schon fast überfahren. Die drei kamen in einem Abstand von nur wenigen Sekunden an, erhielten einen Stempel auf ihre Karte und rasten weiter. Es dauerte keine Minute, da waren alle drei durch und wir fuhren ins Ziel.

Morgen geht es auf die letzte lange Etappe. 660 Kilometer Assistenzroute liegen vor uns nach Maykop. Übermorgen geht es schon nach Sotschi und am Sonntag nach Hause.

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