Dakar 2020: Honda will sich nicht auf Glück verlassen

Von Kay Hettich
Dakar Moto
Honda will mit einem seiner fünf Piloten die Dakar 2020 gewinnen

Honda will mit einem seiner fünf Piloten die Dakar 2020 gewinnen

Wenige Tage vor Beginn der Rallye Dakar 2020 sprach Honda-Teammanager Ruben Faria über die Vorbereitung der Werksmannschaft des weltgrößten Motorradherstellers. Man habe so hart gearbeitet, dass man kein Glück benötige.

Die Rallye Dakar ist für die Honda Racing Corporation neben der MotoGP einer der wichtigsten Events im Motorrad-Rennsport. 2013 kehrte der Motorradgigant nach 24 Jahren mit einem offiziellen Werksteam zurück, um die unvergleichliche Siegesserie von KTM zu beenden (18 Siege in Serie seit 2001!). Doch die Investitionen in Mensch und Material haben das bisher nicht geschafft.

2019 zeigte sich das Honda-Team mit Joan Barreda und Ricky Brabec zwar stark wie selten zuvor, KTM geriet in Bedrängnis. Aber schließlich blieb Barreda in einer Schlucht stecken, bei Spitzenreiter Brabec streikte der Motor. Honda hat in sieben Jahren nur zwei Podestplätze erreicht – und keinen Sieg.

Wenn am 5. Januar die 42. Ausgabe der härtesten Rallye der Welt beginnt, wird es Honda erneut versuchen. Teammanager Ruben Faria ist überzeugt, dass man mehr nicht hätte tun können.

«Alle im Team haben hart gearbeitet und alles gegeben, damit unsere fünf Piloten bei der Dakar 2020 auf höchstem Niveau sind», sagte der Portugiese, der bei der Dakar 2013 Zweiter war. «Wir haben verschiedene Tests durchgeführt und auch in Japan habe alle wirklich hart gearbeitet. Eigentlich hat keiner von uns, einschließlich der Fahrer, in diesem Jahr aufgehört zu arbeiten. Wenn man die körperliche Verfassung unserer Piloten berücksichtigt, dürfte es unser bestes Jahr werden. Unser Bike ist auch auf dem Niveau, das den Herausforderungen in Saudi-Arabien gewachsen ist. Aber es ist eine völlig neue Dakar. Wir wissen so gut wie nichts darüber und es wird täglich Überraschungen geben.»

«Das Team musste sich auf eine fast unbekannte Rallye einstellen. Es gab kaum Informationen, bis der Veranstalter ein paar Daten übermittelt hat. Die letzten Wochen waren deshalb sehr intensiv, weil wir uns bestmöglich vorbereitet haben. Andere Teams betrifft das genau so», sagte Faria weiter. «Es gibt in diesem Jahr viele Neuerungen. Wir werden sehen, wie sich die Dinge entwickeln und wie wir alle Probleme lösen können. An so vielen Renntagen braucht man auch ein bisschen Glück, aber wir versuchen so hart zu arbeiten, dass wir es nicht brauchen!»

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