Etappensieger Toby Price (KTM) befürchtet Zeitstrafe
Die erste Etappe der Dakar 2020 beendete Toby Price als Vorjahressieger standesgemäß als Gesamtführender. Doch eine Zeitstrafe ist für den Red Bull KTM-Piloten wahrscheinlich.
Die vorläufigen Ergebnisse einer Rallye Dakar sind immer mit Vorsicht zu genießen, denn regelmäßig werden nachträglich vom Veranstalter aus verschiedenen Gründen Zeitstrafen verteilt, die das Tagesergebnis und damit auch den Gesamtstand durcheinanderwürfeln.
Eine solche Strafe sieht auch Toby Price auf sich zukommen, der die erste Etappe der 42. Ausgabe der härtesten Rallye der Welt am schnellsten hinter sich brachte.
Der Hintergrund: Der Red Bull KTM-Pilot ging nur als 23. auf die erste Etappe, machte aber schnell Boden gut und übernahm am dritten Checkpoint die Führung. Allerdings verabschiedete sich bereits nach wenigen Kilometern das Roadbook, weshalb sich der Australier an das Hinterrad seines Teamkollegen Matthias Walkner klemmte.
"Es war ein anstrengender Tag, aber er ist gut gelaufen", meinte Price. "Nach nur 15 Kilometern, verlor ich mein Roadbook, das war seltsam. In gewisser Hinsicht hatte ich ziemliches viel Glück, denn ich konnte den Staubwolken anderer Piloten folgen. Sobald das Roadbook weg ist, fährt man quasi blind. Im Moment sieht es auf dem Papier noch gut für uns aus, aber ich befürchte, dass auf uns eine Strafe wartet. Es ist also nicht der beste Start, aber die Rallye dauert noch elf Tage. Wir sind in guter Form, fühlen uns gut auf dem Bike und sind zufrieden."
Dakar 2020: Ergebnis Etappe 1
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