Quintanilla (Husqvarna): «Sand ist extrem weich»

Von Mario Furli
Dakar Moto
Pablo Quintanilla und Andrew Short gehen für Husqvarna auf die Jagd nach dem Sieg

Pablo Quintanilla und Andrew Short gehen für Husqvarna auf die Jagd nach dem Sieg

Die Husqvarna-Werksfahrer Pablo Quintanilla und Andrew Short sind zuversichtlich für die am heutigen Sonntag beginnende Rallye Dakar 2020 – die erste in Saudi-Arabien.

Die Rallye Dakar 2020 in Saudi-Arabien ist für alle Teilnehmer ein neues Abenteuer, auch für die Husqvarna-Werksfahrer Pablo Quintanilla und Andrew Short. Die erste Etappe führt am heutigen Sonntag vom Biwak in Jeddah über insgesamt 752 km bis nach Al Wajh – und ist kein Spaziergang, sondern bietet alles, was die härtesten Wüsten-Rallye der Welt ausmacht.

«Der Untergrund im Shakedown-Test war etwas anders als das, was wir gewohnt sind – der Sand ist extrem weich, es wird ziemlich knifflig», erklärte Quintanilla. «Definitiv wird das Rennen dadurch körperlich sehr hart, aber es ist für alle gleich.»

Der Husqvarna-Werksfahrer aus Chile vergab im Vorjahr erst durch einen Sturz in der letzten Wertungsprüfung einen Top-3-Platz, entsprechend groß ist sein Selbstvertrauen vor der diesjährigen 42. Ausgabe der Dakar: «Ich fühle mich wirklich gut. Ich bin fit, aber auch entspannt und zuversichtlich in diesem Jahr. Es ist meine achte Rallye Dakar, ich weiß also langsam, was ich erwarten kann.»

Sein Teamkollege, der ehemalige Supercross- und Motocross-Star Short, ging zuversichtlich in die Wüsten-Rallye, nachdem er im Oktober in Marokko seinen ersten Sieg in der Rallye-Szene gefeiert hatte: «Ich glaube, jeder ist gespannt, hier in Saudi-Arabien zu sein und wieder Rennen zu fahren. Die Atmosphäre im Team ist ausgezeichnet, mein Feeling auf dem Bike ist gut.» Daran änderte auch ein Sturz im Shakedown-Test nichts. «Zum Glück habe ich mir oder dem Bike nicht zu viel Schaden zugefügt», gab der 37-jährige Amerikaner Entwarnung.

«Die Leute sagen, dass der Untergrund so weich ist, aber für mich ist die Wüste immer Wüste – unabhängig davon, wo man sich in der Welt befindet», ergänzte Short. «Aus sportlicher Sicht fühlt es sich großartig an, zum ersten Mal in Saudi-Arabien zu fahren, und es ist mir eine Ehre, ein Teil dieses jüngsten Kapitels der Rallye Dakar zu sein. Es wird eine riesige Herausforderung und ein sehr langes Rennen, aber ich kann es kaum erwarten», betonte er vor dem Start.

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