DTM

DTM 2019: Gibt es das Comeback von Mattias Ekström?

Von - 17.10.2018 08:30

Nach zwei Jahren stellt Audi die Unterstützung für Mattias Ekströms Rallycross-Team EKS ein. Kommt es nun zum Comeback des Schweden in der DTM? Audi-Boss Dieter Gass führt Gespräche mit dem Schweden.

Die DTM hat mit Aston Martin einen Ersatz für Mercedes gefunden. Die Kultmarke steigt bereits 2019 ein. In der kommenden Saison gibt es zudem neue Autos: Einen Vierzylinder-Turbomotor, weniger Aerodynamik, rund 620 PS. Der Kalender steht bereits, auch ein Großteil des Rahmenprogramms - die Weichen für die Zukunft sind gestellt. Fehlen im Grunde nur noch die Fahrer.

Es ist dann auch die übliche Frage beim Saisonfinale: Mit welchem Kader gehen die Hersteller in die neue Saison? In der Regel sind die Wochen nach Hockenheim die Zeit, wo die Gespräche mit den Piloten finalisiert, die Verträge unterschrieben werden.

René Rast zum Beispiel bestätigte, dass er ein Angebot aus der Formel E (angeblich hoch dotiert) gehabt habe, er hatte nach seinem Titelgewinn 2017 nur einen Einjahresvertrag erhalten. Dabei ging es wohl um Mahindra, wo nun Pascal Wehrlein den Platz von Nick Heidfeld übernimmt.

Rast will seine Karriere in der DTM fortsetzen, betonte er. «Ich fühle mich wohl in der DTM und würde gerne weitermachen», sagte der 31-Jährige, der am vergangenen Wochenende den zweiten Titel im Finale gegen Mercedes-Pilot Gary Paffett um ganze vier Punkte verpasste. Heißt im Endeffekt: Man wird sich wohl einig werden. Das Interesse von Audi an einer weiteren Zusammenarbeit ist sowieso unbestritten.

Vielleicht kommt es auch zu einem Überraschungscomeback: Mattias Ekström steht aktuell ohne Beschäftigung für 2019 da, nachdem Audi angekündigt hat, das Engagement bei Ekströms EKS-Team in der Rallycross-WM einzustellen.

Ein Engagement mit seiner Mannschaft als Kundenteam in der DTM hatte er zuletzt ausgeschlossen. «Die DTM war über die Jahre eine Hersteller-Plattform. Sie haben viel Energie dort hineingesteckt und sie wollen sich gegenseitig schlagen. So geht das Spiel. Es ist eine Schlacht von bisher drei, künftig von zwei deutschen Premiummarken. Und dort als Privatteam hineinzugehen, da muss man sagen, dass dies keine wirkliche Option sein dürfte», so Ekström im kicker. Audi stattet WRT für 2019 mit zwei Autos aus.

Doch der Fahrer Ekström ist bei Audi ein Thema, wie Audis Motorsportchef Dieter Gass SPEEDWEEEK.com bestätigte. Er will in dieser Woche ein Gespräch mit dem Schweden führen. «Dann müssen wir uns unterhalten, wie es weitergeht. Theoretisch wäre ein Comeback nicht ausgeschlossen. So könnte man es sagen.» Auch der Schwede selbst ist nicht abgeneigt, er hatte bei seinem Rücktritt Anfang des Jahres ein Comeback nicht ausgeschlossen. Dazu könnte es nun schneller kommen als gedacht.

Mindestens ein Platz könnte frei werden: Robin Frijns fährt 2018/19 für das Audi-Kundenteam Virgin in der Formel E. Es gibt zwar keine Überschneidungen mit der DTM, aber vor allem im April und Mai wechseln sich beide Programme munter ab. Auch für Gass ist es fraglich, ob ein Doppeljob unter den Umständen sinnvoll ist.

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