DTM: Rast meldet sich zurück, Rückschlag für Müller

Von Andreas Reiners
DTM
René Rast

René Rast

Kann Rene Rast noch einmal Hoffnung schöpfen im Titelkampf? Der Meister steht beim 13. Saisonrennen der DTM in Zolder auf der Pole Position und damit vor seinen Titelrivalen Robin Frijns und Nico Müller.

Der Titelverteidiger meldet sich zu Wort! Rene Rast hat im Qualifying zum 13. Saisonrennen der DTM in Zolder in letzter Sekunde die Pole Position geholt.

Der Audi-Pilot setzte zum Ende des Qualifying in 1:28,987 Minuten die Bestzeit und sicherte sich im Titelkampf drei Punkte. «Wir brauchen solche Qualifyings, wo ein bisschen Chaos herrscht, das hat uns auf jeden Fall geholfen. Das Qualifying ist positiv, aber das Rennen wird anders werden», sagte Rast.

Müller nur Siebter

Rast ist mit nunmehr 198 Punkten weiter Gesamtdritter hinter seinen Audi-Markenkollegen Nico Müller und Robin Frijns.

Frijns holte als Dritter einen Zähler und steht nun bei 225 Punkten. Spitzenreiter Nico Müller ging leer aus, er bleibt bei 242 Punkten. Er geht sogar nur von Startplatz sieben aus ins Rennen.

Für Audi war es die 20. Pole in Folge. Fast wäre es endlich mal wieder eine BMW-Pole geworden, denn Timo Glock hatte die Pole lange inne, wurde am Ende aber «nur» Zweiter.

Es waren aber immerhin die ersten beiden Quali-Punkte für BMW in dieser Saison. «Generell können wir glücklich sein», sagte Glock: «Wir haben nichts zu verlieren im Rennen. Mal sehen, was wir machen können.»

In Zolder war es zum Zeitpunkt des Qualifyings kühl. Nach Regenfällen herrschte zwar Sonnenschein, die Strecke war trotzdem noch nass, so dass die Fahrer mit Regenreifen unterwegs waren.

Die Bedingungen waren interessant, denn die Strecke trocknete immer mehr ab, allerdings nicht schnell genug, um auf Slicks zu wechseln. Deshalb kam es vor allem auf das Timing an. Das beste erwischte tatsächlich Rast, der zwölf Sekunden vor Schluss auf seine letzte, entscheidende Runde ging und so die Pole holte.

Gemischtes Feld

Die Bedingungen sorgten aber auch für ein gemischteres Feld: Hinter dem Toptrio wurde Marco Wittmann im BMW Vierter vor Mike Rockenfeller (Audi) und BMW-Pilot Sheldon van der Linde. Hinter Müller reihten sich Harrison Newey (WRT-Audi), Lucas Auer im BMW und Loic Duval (Audi) auf den Plätzen acht bis zehn ein.

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